Schatten (Gespenster) in Tiergestalt

From Pasakas un teikas
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Jociņš musste gerade in der Neujahrsnacht eine Botschaft; seines Herrn einem anderen Gutsherrn bringen, dessen Gut sich am anderen Ufer des Sees befand. Jociņš ging vorsichtig über das glatte Eis und merkte gar nicht, dass ein großer Wolf ihm folgte. Auf einmal blickt er doch zurück. Der Wolf jedoch beißt ihn nicht, sondern wirft ihn aufs Eis und wälzt ihn hin und her, so dass er nicht einmal schreien kann. Schließlich beginnt Jociņš doch um Hilfe zu rufen. Aber auf jeden Ruf kommt noch ein Wolf hinzu. Die Wölfe schleifen und rollen ihn. Da fällt dem Armen endlich ein, sich zu bekreuzigen, und in demselben Augenblick sind die Wölfe verschwunden.

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