Die Schatten in verschiedener Gestalt

From Pasakas un teikas
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Zur Zeit des Frondienstes mussten die jungen Mädchen die Milcheimer des Nurmuiža-Gutshofes scheuern. Die Leute erzählten aber, dass es in der Küche spuke. Einmal fand sich eine mutige junge Magd. Eines Morgens ging sie in aller Frühe in die Küche, beugte sich über die Herdstelle und blies die Kohlen an.

Plötzlich erblickte sie ein schwarzes Knäuel mit funkelnden Augen neben sich. "Was hockst du hier?," schrie sie es an und warf mit einem Eimer nach dem Gespenst. Der Eimer zerschellte, und das Gespenst rollte ohne Beine knurrend davon.

Einmal später saß die alte Stange auf der Bank vor der Kirche. Er wurde schläfrig, deshalb erhob er sich und ein wenig spazierte. Auf einmal bemerkte er unterhalb des Hügels von Neugut etwas Großes und Schwarzes, das sich im Straßengraben bewegte. Als er näher herangekommen war, erblickte er ein schwarzes Knäuel mit funkelnden Augen. Erschrocken lief er so schnell er nur konnte zur Kirche zurück. Auf der Kirchenbank nickte er wieder ein. Plötzlich wurde er durch ein Geräusch geweckt, erhob sich und begann vor der Kirche auf und ab zu gehen. Da sprang ihm jemand auf den Rücken. Stange fiel zu Boden und wollte mit dem Stock die Last von seinem Rücken herunterschlagen, aber er traf nur seine Beine. Danach hat er mehr als ein Jahr krank gelegen.

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