Unsichtbare Schatten (Gespenster)

From Pasakas un teikas
Jump to: navigation, search
Comments: Diese Sage hat Jānis Krēsliņš in seiner Sagensammlung stark verändert, indem er darin von einem "Heerführer" und von "eisernen Männern" spricht (womit er die Ritter gemeint hat). Das Mädchen soll eine Waise gewesen sein, die man um ihrer Schönheit willen Maria nach der Mutter Gottes benannt hatte. A. Lerchis-Puškaitis hat jedoch die Sage von Krēsliņš in seine Sammlung aufgenommen (VII, I, 374, 12). P. Š.


Das Gut, von dem hier gesprochen wird, heißt auf Deutsch die Marienburg. Über die Entstehung dieses Namens gibt es die folgende Sage. — Als man begonnen hatte, das Schloss von Alūksne zu bauen, brachen die dicken Mauern immer wieder zusammen und die Bauarbeiten gingen nicht voran. Da begriffen die Bauarbeiter, dass hier wohl ein Menschenopfer verlangt wurde. So Mauerten sie ein lebendiges Mädchen ein. Jetzt gab es keine Schwierigkeiten mehr und die Bauarbeiten gingen gut voran. Nach dem eingemauerten Mädchen wurde das Schloss Marienburg benannt. Alte Leute können noch viel von den Weinkellern des Schlosses und von den Geldtruhen, die in seinen Gewölben aufbewahrt und von großen Hunden bewacht werden, erzählen. Viele haben es schon versucht, den Hunden die Schätze zu entreißen, aber vergeblich.

Personal tools
Namespaces

Variants
Actions
Navigation
Project
Categories
Add
Tools
Toolbox