Die Schatten (die Gespenster) lärmen

From Pasakas un teikas
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Auf dem Aistarauši-Hof der Zemīte-Gemeinde gab es eine Kammer in der nach dem Weltkrieg niemand mehr schlafen konnte, weil es dort stets spukte. Pētersons aus Tukums, in der Vecmoku-iela. 22, erzählt, dass auch er dort nicht habe schlafen können. Einmal hatte er selbst den Bauern gebeten, ihm zu erlauben, in jener Kammer zu übernachten, da er an keine Gespenster glaubte, sich aber doch von der Ursache der Gerüchte überzeugen wollte. Er legte seinen Revolver und seine elektrische Taschenlampe neben sich. Aber sobald er einschlafen wollte, hörte er, dass die Tür der guten Stube aufgeschlossen wurde und jemand die Schlafkammer betrat. Da sprang er auf und machte die Taschenlampe an, es war niemand zu sehen. Er spie aus und schlief weiter. Nach einer Weile hörte er wieder Schritte im Nebenzimmer. Jemand öffnete die Tür und eilte an sein Bett. Er lag wie erstarrt. Da begann jemand seine Beine zu betasten und sich keuchend an seinen Körper hoch zu wälzen, es hörte sich wie ein Hund oder eine Katze an. Von furchtbarer Angst gepackt, lief er in die Kammer des Bauern und gestand, dass er dort nicht schlafen könne. Zusammen mit dem Bauer durchsuchten sie nochmals die Räume, aber sie fanden nichts.

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