Ein Irreführer, der unsichtbar ist oder eine unbestimmte Gestalt hat

From Pasakas un teikas
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Ein alter Mann, der nach Hause gehen wollte, hatte sich heillos verirrt. Er irrte so lange herum, bis er schließlich an der Zaķu muiža (Hasen-Gut) von Aumeisteri gelangte und nun sich wunderte, wie er auf ein so schönes Gut gekommen sei: ein solches hatte er noch nie in seinem Leben gesehen. Dann ging er weiter. Er ging und ging und kam wieder zum Hasengut. Jetzt machte er sich ein drittes Mal auf den Weg, kam jedoch nach einer Weile wieder auf dem Hasengut an. Jetzt merkte der Alte, dass er irregeführt wurde, und betete das Vaterunser. Nachdem er das Vaterunser gebetet hatte, erkannte er das Hasengut, und nun kam es ihm weder so schön noch so prächtig vor — er kannte es schon lange. So ergeht es einem manchmal mitten in der Nacht! Wenn man dabei in böse Spuren tritt, wird man irregeführt.

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