Vadātājs neredzams jeb nenoteiktā veidā / Ein Irreführer, der unsichtbar ist oder eine unbestimmte Gestalt hat

From Pasakas un teikas
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Place of recording Īles pagasts
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Tas bija toreiz, kad vēl biju par puisi pie Lielauces Upenieka. Dienu strādāju, nakti bij jājāj pieguļā. Tai vietai, kur man bij jāgana, bij slikta slava: tur visādi spoki ērmojoties. Bet es toreiz vēl biju jauns, un ko tev tāds bēdās? Kādu vakaru aizjāju, sapinu zirgus un apguļos pie zirņu zārda. Guļu, guļu — te uzreiz dzirdu: viens sauc: "Puiš, ko guli, vai nedzirdi, ka bargs laiks? Uzceļos: tavu brīnumu, laiks tik jauks, ka vai nu! Tik smuki nozvaigžņojusies debess. Liekos atkal uz ausi. Te, necik ilgi, iet man viens apkārt un bļauj. Bļauj tā, lai ausis plīst, tādā maza bērna balsī. Nu, es domāju: "Ja tu man nāksi klāt, izkapts man tepat ir, cirtīšu tā, lai tu ar jūti!" Bet nekā, šis nenāk vis. Izbļaujas, izbļaujas un paliek atkal klusu. Apguļos atkal. Bail man nav nemaz. Bet nu nāk šis no kalna čaps, čaps, čaps, ķēdes žvadzinādams. Saņemu izkapti pa cirtienam. Te uzreizi viss paliek klusu. Nospļaujos un liekos pa ceturtam lāgam uz ausi. Bet kā es apguļos, tā šis, bladāc! man blakām. Es ķeŗu ar roku, bet nekā. Ak, tu, ērms tāds! Nu gulēšana te tā kā tā nav. Eju apskatīt zirgus. Bet tavu brīnumu: kaimiņu zirgi mūsu lēcās! Bet es nevaru tos izdzīt: kā eju klāt, tā šie pabēg gabalu un ēd atkal, kā šņakšk vien. E, rauj jūs kociņš, nodomāju, eju atpakaļ pie zārda, pārmetu krustu un liekos gulēt. No rīta eju lēcas skatīties: ne viens zirgs bijis, nekā. Es geschah noch zu der Zeit, als ich Knecht bei dem Upenieki-Bauern in Lielauce war. Am Tag musste ich arbeiten, nachts zur Nachthütung reiten. Es gingen Gerüchte um, dass es dort, wo ich hüten musste, spuke. Aber ich war damals jung und kümmerte mich nicht darum. Eines Abends ritt ich wieder zur Nachthütung, legte den Pferden Beinfesseln an und streckte mich selbst neben einem Erbsenhaufen aus. Auf einmal hörte ich, wie jemand rief: "Bursche, was schläfst du da, merkst du denn nicht, dass Gewitter heraufzieht?" Ich erhebe mich. Sonderbar: das Wetter ist geradezu prächtig, der Himmel klar und mit Sternen besät. Da lege ich mich wieder aufs Ohr. Nicht lange, da beginnt jemand ganz in meiner Nähe zu schreien. Es schreit so, dass mir fast die Ohren platzen — und es schreit mit der Stimme eines kleinen Kindes. Da denke ich: "Komm du nur heran! Ich habe die Sense hier neben mir liegen. Dann werde ich zuschlagen, dass du es merken wirst!" Aber nein, es kommt nicht. Es schreit und schreit und verstummt dann wieder. Ich lege mich wieder hin. Angst verspüre ich nicht. Aber nun kommt es den Berg hinunter und rasselt mit Ketten dabei. Ich ergreife die Sense und halte sie bereit, um zuschlagen zu können. Auf einmal wird alles wieder still. Da spie ich aus und lege mich zum vierten Mal wieder hin. Aber sobald ich mich hingelegt hebe, ist es mit einem Satz neben mir. Ich greife mit der Hand danach — nichts. Ach du, so ein Gespenst! Aus dem Schlaf wird nichts. Ich erhebe mich, um nach den Pferden zu sehen. Aber was sehe ich da: die Nachbarpferde sind auf unserem Erbsenfeld! Und ich kann sie nicht vertreiben: sobald ich mich nähere, laufen sie ein wenig weiter und fressen wieder. Ach, hol euch der Kuckuck denke ich, kehre zu meinem Erbsenstrohhaufen zurück, bekreuzige mich und lege mich schlafen. Am nächsten Morgen betrachte ich das Erbsenfeld: kein Pferd ist darauf gewesen, nichts!
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