Der Teufel als Irreführer

From Pasakas un teikas
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Auf dem Grund des Asīte-Hofes von Priekule befindet sich zwischen dem Lieģi-Hof und dem Gosmaņi-Hof ein Wald, den man auch den Lieģi-Wald nennt. Alte Leute erzählen, dass es in jenem Walde spuke. Vor langer Zeit fuhr einmal ein Bauer von Priekule in der Nacht durch jenen Wald. Sobald der Bauer in den Wald kam und über eine Brücke fahren musste, blieben die Pferde stehen. Der Bauer zog ihnen einmal, zweimal eins mit der Peitsche über, aber sie bewegten sich nicht von der Stelle. Was war nun zu tun. Der Teufel hatte den Wagen an der Brücke festgebunden, damit er nicht weiterfahren konnte. Dem Bauer standen die Haare zu Berge. Ein Sprung — da war er aus dem Wagen. Schnell spannte er die Pferde aus, bestieg das eine, ergriff die Zügel des anderen und ritt so schnell nach Hause, wie die Pferde nur zu laufen vermochten. Zu Hause erzählte er von seinem Erlebnis in dem Lieģu-Wald. Er nahm einige Leute mit und kehrte in den Wald zurück, um seinen Wagen zu holen. Aber der Wagen hatte sich nur an einem Brückenpfosten festgehakt. Die Männer befreiten den Wagen, spien aus und fuhren nach Hause.

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