Lietuvēns nenoteiktā veidā / Der Alb von unbestimmter Gestalt

From Pasakas un teikas
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Jauna meita mežā (kur vecs mājas pamats atrodas) pļauj sienu un diensvidū sapņo: mazs bērns sēž purvā starp cīnīšiem un gauži raud. Meitai paliek žēl, tā uzliek bērnu pa pleciem un nesīs ārā. Bet bērns paliek ļoti smags, nevar vairs panest, sajūt lielu nogurumu un kājas grimst dūņās. Nu grib nosviest bērnu — nevar. Dūņās jau iegrimusi šī līdz pusei. Gan grib kliegt pēc palīga — nevar. Jau bērns palicis kalna smagumā. Meita, nāvi paredzēdama, arvienu vairāk trako, kliedz — tad atmostas. Bet pēc tam kādu nedēļu savārgusi. Eine junge Magd, die auf einer Waldwiese, auf der sich eine alte Grundmauer eines Hauses befand, gras gemäht hatte, träumte während des Mittagsschlafes: ein kleines Kind sitzt im Moor auf dem Hümpel und weint bitterlich. Der Magd tut das Kind leid. Sie hebt es auf die Schultern und will es hinaustragen. Aber da wird das Kind so schwer, dass sie es nicht mehr tragen kann: sie verspürt eine große Müdigkeit und ihre Beine sinken in den Morast. Da will sie das Kind abwerfen, vermag es jedoch nicht. Sie selbst ist schon bis zur Mitte im Morast gesunken. Sie will um Hilfe rufen, aber vermag es nicht. Das Kind ist so schwer wie ein Berg geworden. Die Magd, die den Tod vor den Augen sieht, tobt und schreit. Dann erwacht sie. Danach war sie eine ganze Woche krank.
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