Der Alb von unbestimmter Gestalt

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(Der Fischer Egliens erzählt:) Auf Gott vertrauend legte ich mich schlafen. Als ich fast eingeschlafen war, spürte ich, wie sich mir der böse Geist näherte. Ich dachte: er wird mir nichts anhaben können, da ich mich in Gottes Namen hingelegt habe. Aber der böse Geist näherte sich mir und wollte mich ganz einschläfern. Ich aber stemmte mich dagegen (wehrte mich) und begann fromme Lieder zu singen und Gebete zu sprechen, indem ich Gott gläubig vertraute: mein Schöpfer wird mich ja nicht jemandem ausliefern, der keinen Anteil an mir hat. Auch versprach ich Gott von ganzem Herzen, dass ich, wenn ich am Leben bleibe, vom Glauben nicht abfallen werde. Die Freude kehrte in mein Herz ein, obwohl ich merkte, dass er (der böse Geist) in seinem Zorn mich noch mehr bedrängte und mir ans Leben wollte. Schließlich merkte ich, dass er von mir abließ. Der böse Geist tut — mein Herz fühlt es — die gleichen Werke, die der Teufel tut.

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