Velis par lietuvēnu / Ein Verstorbener als Alb

From Pasakas un teikas
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Place of recording Džūkste-Pienava
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Reiz viens saimnieks braucis ar savu puisi no pilsētas mājā. Bijis tai dienā karsts laiks: dienasvidus laikā braukt nebijis iespējams, kā svilinājis. "Ko tur degt?" saimnieks iesaucies, "nojūgsim meža ēnā zirgus un paši pakritīsim dienasvidū, kamēr lielais karstums kautcik pārgājis." Labi. Bet braucēji vēl nedabū ne iemigt, te zirgi, ausis sacēluši, sāk kŗākt. Saimnieks domā: zirgi izslāpuši; viņš pasaka puisim, lai aizved pie upītes padzirdināt. Bet līdz ko puisis aizgājis, te kautkas smags sāk tik saimniekam uz krūtim velties. Viņš gan grūž nost, tomēr nevar un nevar. Beidzot tas ierauga uz vēdera mazu sarkanu vīriņu. "Kas tu tāds esi?" saimnieks prasa. "Esmu lietuvēns! " "Ko tu gribi? Laid jel mani vaļā!" "Nelaidīšu tevi, saimniek, kamēr apsolies mani nokristīt. Nomiru nekristīts un tādēļ man nav miera. Esmu jau dažus mocījis, lai mani nokristītu, bet neviens to nedara." "Labi, tad es to padarīšu. Puisis tūlīt atnesīs ūdeni." Saimnieks nokrista sarkano vīriņu. Tas tūlīt pazūd un nu abi braucēji liekas no jauna dienasvidū. Bet pēc dienasvidus atkal citi brīnumi: tai vietā, kur vīriņš kristīts, liels katls zelta naudas. Ko nu gaidīt? Jāceļ tik ratos un jāved uz mājām. Einmal fuhr ein Bauer mit seinem Knecht von der Stadt nach Hause. Es war ein heißer Tag: um die Mittagszeit wurde es so unerträglich heiß, dass man nicht weiterfahren konnte. "Warum sollten wir denn auch so schmoren?“, sagte der Bauer. "Wir wollen im Schatten des Waldes die Pferde abschirren und uns selbst zu einem Mittagsschläfchen hinlegen, bis die große Hitze vorbei ist. Gut. Die Männer waren noch nicht eingeschlafen, als sie hörten, dass die Pferde zu schnauben begannen. Der Bauer dachte: die Pferde haben gewiss Durst. Und er hieß den Knecht, sie an den Bach zu führen und trinken zu lassen. Aber sobald der Knecht sich entfernt hatte, wälzte sich etwas Schweres auf die Brust des Bauern. Er versuchte, das Schwere wegzustoßen, aber vergeblich. Schließlich erblickte er auf seinem Bauch ein kleines rotes Männchen. "Wer bist du?“, fragte der Bauer. "Ich bin der Alb“, antwortete der Kleine. "Was willst du denn? Lass mich los!" "Ich werde dich nicht eher loslassen, Bauer, bis du nicht versprochen hast, mich zu taufen. Ich bin ungetauft gestorben und finde deshalb keine Ruhe. Ich habe schon viele Menschen geplagt, sie möchten mich taufen, aber bis jetzt hat es niemand getan." "Gut, dann will ich es tun“, antwortete der Bauer. Der Knecht wird gleich Wasser holen." Der Bauer taufte das rote Männchen, das sogleich verschwand. Da legten sich die beiden Männer wieder zu einem Mittagsschläfchen hin. Aber nach dem Mittagsschlaf erwartete sie eine andere Überraschung: an der Stelle, wo das Männchen getauft wurde, fanden sie einen großen Kessel, der mit Goldgeld gefüllt war. Was sollten sie da noch warten? Sie hoben den Kessel in den Wagen und fuhren nach Hause.
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