Pērkons (der Donner) erschlägt den Alb

From Pasakas un teikas
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Ein Bauer, der an einem Samstagabend beim Pfarrer gewesen war, ritt nach Hause. In der Nähe von Džūkste war es schon dunkel geworden. Als er die Raicēni-Senke (in der Nähe des Rūteņi-Hofes) erreicht hatte, merkte er, dass jemand hinter ihm auf dem Pferd saß, der zu ihm sagte: er solle sich nicht fürchten, denn er wolle ihm nichts Böses tun. Er möchte aber auf den und den Bauernhof einkehren und der Magd Līze sagen, dass sie morgen früh an den Stein kommen solle, an dem sie damals ihr Kind begraben habe. Dort werde Gericht abgehalten. Der Bauer fragte den Fremden, wer er sei. "Ich bin die Seele dessen, den sie an dem Stein vergraben hat." Der Bauer fragte weiter: "Wovon hast du denn so lange gelebt?" "Wir leben davon was die Menschen in der Stunde nach dem Sonnenuntergang schaffen (erarbeiten).“ Nachdem die Erscheinung so gesprochen hatte, verschwand sie.

Der Bauer kehrte auf den ihm genannten Hof ein und teilte Līze mit, was sie morgen früh zu tun habe. Aber Līze ging nicht an den Stein, sie hatte wahrscheinlich Angst.

Am nächsten Tag — es war ein Sonntag — zog Gewitter herauf, und Pērkons (der Donner) zertrümmerte den Stein in tausend Stücke.

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