Für vergrabenes Geld wird Menschenleben verlangt

From Pasakas un teikas
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Früher soll es oft so geizige Menschen gegeben haben, die nicht einmal im Sterben ihr Geld ihren Hinterbliebenen überlassen wollten. Lieber vergruben oder versteckten sie es.

So machte sich auch einmal ein Greis, der sein letztes Stündchen nahen spürte, auf, ging in den Wald zu gehen und sein Geld unter einer großen Eiche zu begraben. Sein Sohn, der seine Absicht gemerkt hatte, war vorausgeeilt und auf die Eiche geklettert. Dort wartete er nun auf die Ankunft des Vaters. Der Vater kam an, vergrub sein Geld und bestimmte, dass nur derjenige, der neun Menschenköpfe opfern würde, das Geld bekommen werde, als sein Sohn das hörte, rief er von der Eiche herab: "Neun Hahnenköpfe werden genügen, Alter!" Der Alte glaubte, Gott habe mit ihm gesprochen, und stimmte zu: "Dein Wille geschehe, lieber Gott!" Dann ging er davon. Der Sohn schaffte neun Hahnenköpfe herbei und grub das Geld aus. (Ähnlich auch in Gatarta).

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