Für vergrabenes Geld wird Menschenleben verlangt

From Pasakas un teikas
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Comments: Auch Āronu Matīss in Bērzaune hat eine Sage aufgeschrieben, nach der der Vater neun Menschenköpfe verlangt, schließlich aber mit den von seinem Sohn angebotenen neun Erlenstöcken zufrieden ist. (LP. V, 1.Anm.) P.Š.


Ein Mann vergrub sein Geld unter einer Eiche und bestimmte: "Man soll dich nur gegen neun Menschenköpfe bekommen können!" Ein Knecht, der zufällig auf die Eiche geklettert war, rief von oben herab: "Neun Hühnerköpfe sind genug!" Der Alte wollte sein Geld jedoch für neun Hühnerköpfe nicht hergeben und bestand darauf, dass es neun Menschenköpfe sein müssten. Der Knecht blieb jedoch bei neun Hühnerköpfen. Schließlich wurde der Alte müde und sagte: "Nun gut, ieber Gott, so soll es bleiben, wie du gesagt hast: neun Hühnerköpfe genügen!" Sobald der Alte fortgegangen war, kletterte der Knecht von der Eiche herunter, brachte neun Hühner in den Wald, schlachtete sie und grub das Geld, das der Alte vergraben hatte, aus. (Ähnlich in Umurga; nur anstelle von Hühnerköpfen — Drosselköpfe.)

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