Für vergrabenes Geld wird Menschenleben verlangt

From Pasakas un teikas
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Ein alter Mann hatte so viel Geld erspart, dass er einen Topf damit füllen konnte. Als der Alte krank wurde und merkte, dass er wohl bald sterben werde, begab er sich in den Wald, um eine Stelle auszusuchen, an der er sein Geld begraben wollte. Eine solche Stelle fand er an einer Tanne. Er hob eine Grube aus, um darin seinen Geldtopf zu vergraben. Der Alte hatte einen Sohn. Der Sohn wusste, dass sein Vater einen Geldtopf hatte, und folgte ihm deshalb heimlich, um zu sehen, wo er sein Geld vergraben wird. Er kletterte auf die Tanne und wartete auf die Ankunft seines Vaters. Der Alte kam mit dem Geldtopf. Nachdem er ihn vergraben hatte, sprach er: "Gegen zehn Menschenköpfe!" Da rief der Sohn von der Tanne herab: "Gegen zehn Hechtköpfe!" Der Alte murmelte bei sich: "Nein, gegen Menschenköpfe!" Der Sohn: "Besser schon gegen Hechtköpfe!" Schließlich gab der Alte nach und sagte: "Wenn du es so willst, lieber Gott, so soll es bei Hechtköpfen bleiben!" Als der Alte gestorben war, schaffte der Sohn neun Hechtköpfe herbei und grub das Geld aus.

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