Für vergrabenes Geld wird Menschenleben verlangt

From Pasakas un teikas
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Es geschah in alter Zeit, als die Menschen noch in Korndarren lebten. Der Vater eines Bauern wurde krank. Er war geizig und hatte ziemlich viel Geld erspart. Der Alte wollte sein Geld niemandem geben. Eines Tages erhob er sich von seinem Lager in der Korndarrenkammer und ging in die Korndarre hinaus. Sein Sohn, der ihn schon seit einiger Zeit beobachtete und überwachte, war auf die Darrbalken geklettert. Der alte Vater trat an den Darrofen und verscharrte das Geld in der Asche, Beim Verscharren bestimmte er, dass nur seine eigene Hand das Geld hervorholen werde, wenn sieben Spatzenköpfe in die Asche geworfen sein werden. Der Sohn, der auf den Darrbalken saß, hatte seine Worte belauscht. Der alte Vater kehrte in die Kammer zurück und legte sich auf seine Pritsche. Der Sohn kletterte von den Darrbalken herunter und begann in der Asche nach dem Geld zu suchen, aber er fand es nicht. Am nächsten Tag starb der Vater. Nun wurden sieben Spatzenköpfe in die Asche geworfen. Dann wurde der tote Bauer herbeigeholt. Mit seiner Hand scharrten sie in der Asche. Diesmal fanden sie das Geld.

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