Paslēpta nauda ar dažādām prasībām / Unter verschiedenen Bedingungen verstecktes Geld

From Pasakas un teikas
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Dzeivuojuši reizi vīns vecīts un vecīte, vecīts palicis slyms. Vecīte kurinoj cepli maizes cepšonai un redz pa lūgu, ka vecīts duorzā naz kū rušinoj pi uobeļnīcas saknem. Vecīts ustobā gondreiž jau zemē mierst, kad izīt uorā sprauns un īt kai vasals. Vecīšam bejuse nauda, nyu vecītei īkreit pruotā, ka jis pi uobeļnīcas grib aprakt naudu. Lyurej vecīte pa lūgu — redz: jis iznas naudas pūdiņu, buož zam uobeļnīcas saknem un soka: "Kad es nūmieršu un baznīckungs skaitīs lyugšonas pi muna groba, kas plyks padoncuos pa munom kryutim, tys tū naudu pajems." Vecīte vysu dzierd. Atīt vecīts, apracs naudu, atsagulst gultā un nūmierst. Vecīti apmozgoj, apvalk, īlīk šķierstā, sasalosa bērinīki, atīt baznīckungs, skaita lyugšonas. Jei nikuo nasacīdama, nūvalk vysas drēbes, plyka izlac večam uz kryutim un doncoj; ļauds dūmoj, ka vecīte duma palyka. Jei nūlāc zemē, apsavalk drēbēs, pajem vīnu sabru cylvāku, aizīt pi uobeļnīcas un izrūk naudas pūdiņu. Vecīte i šudiņ dzeivoj boguota ar sova veira naudu. Es lebten einmal ein alter Mann und eine alte Frau. Der alte Mann wurde krank. Die alte Frau schürte Feuer im Back-Ofen und sah durchs Fenster, dass der Alte im Garten unter einem Apfelbaum Erde schaufelte. In der Stube war er schon nahe dem Sterben gewesen, draußen schien er wieder ganz munter zu sein. Da fiel es der alten Frau ein, dass der Alte Geld hatte und es nun wahrscheinlich unter dem Apfelbaum vergraben wollte. Die Alte blieb am Fenster. Sie sieht: er schiebt das Geldtöpfchen unter die Wurzeln des Apfelbaumes und spricht: "Wenn ich gestorben sein werde und der Pfarrer für mich beten wird, dann wird derjenige, der nackt auf meiner Brust herumtanzen wird, mein Geld bekommen können." Die Alte hatte alles gehört. Nachdem der Alte sein Geld vergraben hatte, kehrte er in sein Bett zurück und starb. Er wurde gewaschen, sauber gekleidet und in den Sarg gelegt. Die Trauergäste versammelten sich, der Pfarrer kam, und begann ein Gebet zu sprechen. Die alte Frau sagte kein Wort, zog sich nackt aus, sprang auf die Brust des Alten und begann zu tanzen. Alle Leute glaubten, dass sie den Verstand verloren hätte. Dann sprang sie wieder auf die Erde, zog sich an, rief einen Nachbarn herbei, ging hinaus an den Apfelbaum und grub den Geldtopf aus. Die Alte lebt noch heute als reiche Frau mit dem Geld ihres Mannes.
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