Velni sargā naudu / Teufel bewachen das Geld

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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Neretas baznīcas tornis bijis tik augsts, ka jūrnieki jūŗā maldījušies, turēdami to par Rīgas Pēteŗa baznīcas torni. Atnākusi barga pavēle no Rīgas rātskungiem, lai torni noārdot zemāku. Tas arī ticis izdarīts. Neretas baznīcas priekšā aug divi lieli bērzi, zem kuŗiem esot divas lielas mucas ar naudu: viena ar zelta otra ar sudraba naudu. Lai naudu dabūtu, pilnā mēnesī jānoķeŗ melns kaķis, kam neesot nevienas baltas spalviņas. Kaķis jāiebāžot maisā un maiss jāaizsienot uz trijdeviņiem mezgliem. Kad ejot rakt, tad maiss ar kaķi jāņemot līdz. Tanī vietā, kur nauda atrodas, pienākot velns un prasot: "Ko gribi?" Tad jāatbild: "Gribu naudu rakt." Velns nelaižot to darīt un prasot: "Kas tanī maisā?" Racējam jāatdod maiss un jāsakot: "Zaķis, ko atdodu tev par to naudu." Bet pašam jābēgot ātri, ātri projām un jāpaskrienot zem kādas mājas jumta, tikai ne zem baznīcas jumta. Velns ātri taisot maisu vaļā un kad ieraugot, ka piekrāpts, dzenoties pakaļ un gribot racēju saķert un saplosīt gabalos. Kad naudas racējs ir zem jumta, tad velns dusmās uguni vien spļaudams, aizejot projām. Ja tā nu racējs paliekot dzīvs, tad viņi varot iet un rakt naudu. Der Turm der Kirche von Nereta war so hoch, dass die Seeleute oft getäuscht wurden, denn sie hielten ihn für den Turm der Petrikirche von Rīga. Die Ratsherren von Rīga schickten (nach Nereta) einen strengen Befehl, den Turm zu verkürzen. Das wurde getan. Vor der Kirche von Nereta stehen zwei große Birken, unter denen sich zwei Fässer mit Geld befinden sollen: das eine sei mit Gold-, das andere mit Silbergeld gefüllt. Wer das Geld bekommen möchte, müsste bei Vollmond eine schwarze Katze fangen, aber eine solche, die kein einziges weißes Härchen in ihrem Fell hat. Die Katze müsse man in einem Sack stecken und den Sack mit drei Mal neun Knoten verschließen. Wenn man jetzt das Geld ausgraben wolle, so müsse man den Sack mit der Katze mitnehmen. An der Stelle, wo das Geld vergraben liegt, komme dann der Teufel auf den Geldgräber zu und frage: "Was suchst du?" Dann müsse man antworten: "Ich will nach Geld graben!" Der Teufel lasse es nicht zu und frage: "Was hast du in dem Sack?" Da müsse man den Sack dem Teufel übergeben und sagen: "Ein Hase, den ich dir für das Geld geben will!" Selbst müsse man so schnell wie möglich davonlaufen und sich unter das Dach eines Hauses — aber nicht der Kirche — stellen. Der Teufel habe inzwischen den Sack geöffnet und gesehen, dass man ihn betrogen hat. Dann jage er dem Geldgräber nach und wolle ihn in tausend Stücke zerreißen. Aber wenn der Geldgräber unter einem Dach steht, muss der Teufel — vor Wut Feuer speiend — abziehen. Ist der Geldgräber auf diese Weise am Leben geblieben, so kann er sich jetzt an das Ausgraben des Geldes machen.
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