Teufel bewachen das Geld

From Pasakas un teikas
Jump to: navigation, search

Eines Nachts kam zu dem Vater des Mārtiņš Ūdris der Teufel und erzählte, dass er einen Geldtopf habe, für den er nur ein Hähnchen und ein Hühnchen haben wolle. Mārtiņš Vater war damit einverstanden. Der Teufel beschrieb die Stelle, die sich nicht weit von Avotkalns befand. Mārtiņš Vater ging hin und fand auch wirklich das Geld. Sein Sohn Mārtiņš, der damals noch ein kleiner Junge war, erinnert sich, die blanken Geldstücke gesehen zu haben. Der Vater verwahrte das Geld in einer Reisighütte, die er neben dem Speicher errichtet hatte. Bald darauf erschien der Teufel wieder eines Nachts und verlangte das Hähnchen und das Hühnchen: den kleinen Mārtiņš und seine Schwester. "Mach, dass du wegkommst!“, herrschte Mārtiņš Vater ihn an. Dann wolle er sein Geld zurückhaben. Gleich am nächsten Tag brachte des Vater den Geldtopf zu derselben Stelle zurück, an der er ihn gefunden hatte: polternd versank er in die Erde.

Personal tools
Namespaces

Variants
Actions
Navigation
Project
Categories
Add
Tools
Toolbox