Teufel bewachen das Geld

From Pasakas un teikas
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Es lebte einmal ein sehr armer Knecht. Er war so arm, dass er sich nur mit allergrößter Mühe des Hungertodes erwehren konnte. Schließlich war er des elenden Lebens überdrüssig und eilte zum See, um von dem Teufel selbst Geld zu leihen. Gut, er kommt ans Ufer und beginnt zu rufen: "Teufel, Teufel! Würde doch der Teufel mir Geld leihen!" Ja, nicht lange, da ist der Teufel zur Stelle: ein alter, ganz lahmer Teufel. "Was möchtest du von mir erbitten?" "So und so! Kannst du mir für drei Jahre einen Topf Geld leihen?" Der Teufel ist gleich einverstanden, ermahnt aber den Knecht streng: sobald die drei Jahre um seien, solle er den Topf mit dem Geld wieder an dieselbe Stelle zurückbringen und dabei rufen: "Lahmer! Lahmer! Hier hast du dein Geld!" Dann werde er kommen. Der Knecht nimmt den Grapen mit Geld in Empfang und eilt pfeifend nach Hause. Jetzt haben alle seine Sorgen ein Ende: er gibt das Geld mit vollen Händen aus und lebt wie ein Großherr.

Als das dritte Jahr zu Ende geht, kommt der Mann langsam zur Besinnung und beginnt sich sorgen zu machen: er hat das Geld ausgegeben, wie soll er es nun zurückgeben können? Nun, was kommen wird, wird kommen — dem Teufel kann er so wie so nicht mehr entkommen! Er nahm allen Mut zusammen, fuhr an der See und begann zu rufen: "Lahmer, Lahmer, hier hast du dein Geld!" So rief er lange Zeit, aber der Lahme erschien und erschien nicht. Schließlich schrie er ganz lang. Das half: sogleich schoss ein junges Teufelchen aus dem Wasser hervor und fragte den Mann nach seinem Wunsch, Er berichtet: so und so! Aber da schreit das Teufelchen ihn ganz empört an: "Mach, dass du mit deinem Geld davonkommst! Bereits vor zwei Jahren wurde der Lahme an diesem Stein vom Donner erschlagen!"

Jetzt war der Knecht ein glücklicher Mann. Den Teufel war er losgeworden, nun konnte er froh nach Hause fahren.

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