Velni sargā naudu / Teufel bewachen das Geld

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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Viens zemnieks bijis ar kungu parādos. Vienu dienu tas raudādams gājis uz muižu, jo labi zin, ja nesamaksās, kunga pātaga dancos pa pleciem. Te saticis ceļā velnu un velns apsolījies vajadzīgo naudu dot, ja tikai šis apsoloties pēc trim gadiem oter tik daudz atdot. Apsolījies. Nu velns iegājis ezerā un uznesis labu kuli naudas. Zemnieks samaksājis kungam parādu un bijis itin priecīgs. Pēc trim gadiem nesis naudu velnam atdot. Ceļā saticis vecu vecīti; tas prasījis uz kurieni šis naudu nesīšot? Tā un tā — zemnieks izstāstījis visu galu no gala. Tad vecītis sacījis: lai nemaz naudas vairs nenesot atdot, jo tas, kas šim to naudu aizdevis, jau divi gadi, kamēr no pērkona nosperts. Zemniekam visa nauda palikusi pašam.

Valkas apkaimē to pašu stāsta (Ābeles uzr.). Bet te teikts, ka no ezera viens iznācis ar naudas mucu, teikdams: "Mans vārds ir Jozapuntus — še tev nauda! pēc 3 gadiem atnes tepat atdot un sauci mani vārdā." Labi. Pēc 3 gadiem viņš aizbrauc ezera malā ar naudas mucu un sauc: "Jozapuntu, Jozapuntu!" Bet Jozapuntus nekā. Pēc ilga laika viens lēnā balsī atbild: "Iesauci vis Jozapuntu — vakar jau viņu debess tēvs ar gaŗo patagu nopīcāja — tas ir pērkons nospēra."

Grāvendālē (Māturu A. uzr.) teikts, ka saimniekam bijis noteikts, lai naudu atdodams ezera malā saucot: "Ē! Ēpa, še tava nauda!" Labi — pēc trim gadiem aiznesis un saucis tā; bet viens atsaucies: "Jau 3 gadi, ka Dundaga Ēpu nosita!" Tad saimnieks naudu iemetis ezerā; bet ezers tanī vietā ilgi sakaucis.

Ein Bauer war bei dem Gutsherrn in Schulden geraten. Eines Tages ging er weinend zum Gut, denn er wusste sehr gut, dass die Peitsche des Herrn auf seinem Rücken tanzen würde, wenn er nicht in der Lage war, seine Schuld zu bezahlen. Aber unterwegs begegnete er dem Teufel. Der Teufel war bereit ihm das Geld zu geben, wenn er versprechen wolle, in drei Jahren das Doppelte zurückzuzahlen. Er versprach es. Der Teufel tauchte in den See und kehrte mit einem ordentlichen Geldsack wieder. Der Bauer bezahlte seine Schuld bei seinem Herrn und war nun ganz froh. Drei Jahre später machte er sie auf den Weg, um dem Teufel das Geld zurückzuzahlen. Unterwegs begegnete er einem alten Mann. Der Alte fragte ihn, wohin er denn das Geld tragen wolle. So und so — der Bauer erzählte ihm seine Geschichte von Anfang an. Da sagte der Alte: das Geld brauche er nun nicht mehr weiter zu tragen, denn der, der es ihm geliehen habe, sei schon vor zwei Jahren vom Donner erschlagen worden. Nun konnte der Bauer das Geld selbst behalten.

Aus der Gegend von Valka wird eine ähnliche Sage erzählt (aufgeschr. von Ābele). Aber hier wird gesagt, dass der Teufel mit einem Fass voll Geld aus dem See hervorgetaucht sei und gesagt habe: "Mein Name ist Jozapuntus — hier hast du das Geld! In drei Jahren sollst du es mir an derselben Stelle zurückgeben und mich beim Namen rufen." Gut. Drei Jahre später kommt der Mann an den See gefahren und ruft: "Jozapuntus, Jozapuntus!" Aber Jozapuntus antwortet nicht. Schließlich antwortet jemand mit leiser Stimme: "Höre auf, nach Jozapuntus zu rufen. Gestern hat ihn der Himmelsvater mit der langen Peitsche erschlagen der Donner hat ihn getötet."

In Grāvendāle (aufgeschr. von A. Māturs) wird gesagt, dass der Bauer ermahnt worden war, das Geld an den See zu bringen und zu rufen: "He, Ēpa, hier hast du dein Geld!" Gut. Drei Jahre später begab sich der Bauer an den See und rief, wie man ihn geheißen hatte. Aber jemand antwortete auf sein Rufen: "Es sind schon drei Jahre her, als Dundaga Ēpa erschlagen hat!" Da warf der Bauer das Geld in den See. Noch lange hörte man dort das Heulen des Wassers an der Stelle.

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