Velni sargā naudu / Teufel bewachen das Geld

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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Vecā, sagruvušā pirtī dzīvoja nabaga vīrs ar savu sievu. Viņiem bija viens vienīgs bērniņš, un to pašu vēl gribēja velns dabūt, bet rezgalim neizdevās. Te vienu nakti balss sauca pirtī: "Vai bēršu, vai bēršu?" Vīrs ar sievu nobaidī(ju)šies, nezināja, ko darīt, ko ne; bet dienu vīrs apķēra, kā līdzams, viņš sacīja: "Ja vēl sauks, atbildēšu: ja tev velns devis, ber arī!" Labi. Otru nakti balss atkal: "Vai bēršu, vai bēršu?" Vīrs atbildēja: "Ja tev velns devis, ber arī!" Tā, žvāks! iegāzās pa durvim nauda pirtī. Vīrs naudu salasīja gan, bet nedrīkstēja tērēt. Tomēr valoda nogāja līdz pašam kungam. Un tas nu deva vīrelim padomu, lai nokauj vērsi, ādu lai novelk tā, ka ragi un aste paliek klāt, lai naktī ielien ādā un gaida. Vīrs tā padarīja. Te naktī velns klāt un sēž lāvā. Bet kungs pa to startu klusām bija ieradies pirts namiņā un tīšām prasīja vīram tā, ka velns dzird: "Kur ta mana nauda?" Velns, padzirdējis, ka labi vairs nebūs, kā sprukstiņš nolēca no lāvas un tā vēršu ādai mugurā, asti rokā un jātniski projām; tikai to vien skriedams attapa izteikt uz vīru: "Lietā manu naudu vesels!" Vīrs, ar ādu apsegdamies, bija laimīgi izglābies no velna nagiem un vēl dabūjis tik daudz naudas, lai dzīvo bez rūpēm. In einer alten, halbverfallenen Badestube lebte ein armer Mann mit seiner Frau. Sie hatten ein einziges Kindchen, und dasselbe wollte der Teufel in seine Klauen bekommen, aber es gelang ihm nicht. Eines Nachts war in der Badestube eine Stimme zu hören, die rief: "Soll ich ausschütten? Soll ich ausschütten?" Der Mann und seine Frau waren so erschrocken, dass sie nicht wussten, was sie machen sollten, was nicht. Als es Tag wurde, hatte der Mann einen Einfall. Er sagte: "Sollte die Stimme nochmals rufen, so werde ich antworten: 'Wenn der Teufel es dir gegeben hat, so schütte es nur aus!" Gut. In der nächsten Nacht ließ sich die Stimme wieder vernehmen: "Soll ich ausschütten, soll ich ausschütten?" Da antwortete der Mann: "Wenn der Teufel es dir gegeben hat, so schütte es nur aus!" Da rollte auch schon Geld durch die Tür in die Badestube hinein. Der Mann sammelte das Geld zwar auf, aber er wagte nicht, es auszugeben. Die Gerüchte darüber erreichten jedoch auch den Herrn. Der Herr gab dem Mann folgenden Rat: er solle ein Rind schlachten und ihm die Haut so abziehen, so, dass die Hörner und der Schwanz daran blieben. Dann solle er in die Haut kriechen und warten. Der Mann befolgte den Rat des Herrn. In der Nacht erschien der Teufel und setzte sich auf die Schwitzbank. Der Herr hatte sich ebenfalls heimlich eingefunden und fragte nun den Mann so laut, dass der Teufel es hören konnte: "Wo ist denn mein Geld?" Das hörte der Teufel. Da er nun Angst hatte, es könnte ihm schlimm ergehen, sprang er von der Schwitzbank herunter, schwang sich auf die Rinderhaut, ergriff den Schwanz des Rindes und ritt davon. Er konnte in der Eile nur nach ausrufen: "Du kannst mein Geld ruhig ausgeben!" Der Mann, der sich mit der Rinderhaut zugedeckt hatte, war den Klauen des Teufels glücklich entkommen. Er hatte nun soviel Geld, das er ohne Sorgen leben konnte.
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