Teufel bewachen das Geld

From Pasakas un teikas
Jump to: navigation, search

Auf einem Berg stand das Schloss eines alten Königs. Der König war sehr reich. Vor seinem Tod vergrub der König all sein Gold in der Erde, dann starb er. Viele Jahre vergingen. Das Schloss war verfallen, der Berg war kahl geworden. Ein Bauer erbaute sich ein Haus an der Stelle, an der früher das Gold des Königs vergraben worden war. Aber man konnte in dem Haus nicht leben: jede Nacht wurden die Möbel hin- und hergeschoben, so dass man denken konnte, sie würden zerbrechen. Der Bauer saß am Tisch, da, begann auch der Tisch sich zu bewegen. "Weiß der Teufel, wer den Tisch bewegt!“, rief der Bauer aus. " Ja, wir Teufel tun es," antwortete jemand, "du hast dein Haus an der Stelle erbaut, an der wir das Gold des Königs bewachen müssen, deshalb lassen wir dich hier nicht in Ruhe leben. Am nächsten Tag rief der Bauer seine Nachbarn zu Hilfe, errichtete sein Haus an einer anderen Stelle, und konnte nun in Ruhe darin leben. Da beschloss der Bauer, nach dem Gold zu suchen. Er holte einen Spaten und begann an der Stelle zu graben, wo früher sein Haus gestanden hatte. Er grub und schaufelte, aber er fand nichts. An einer anderen Stelle fand er ebenfalls nichts. Als er versuchte, an einer dritten Stelle zu graben begann, hörte er, dass der Spaten gegen etwas stieß, das einen Klang von sich gab. "Jetzt werde ich gleich das Gold finden“, dachte der Bauer und schaufelte weiter. Aber je tiefer er grub, umso tiefer versank das Gold. Schließlich hatte der Bauer eine so tiefe Grube geschaufelt, dass er selbst nicht mehr hinausgucken konnte, aber das Gold fand er nicht. Er hatte sich beim Graben ordentlich abgequält, aber zum Gold kam er nicht. Da spie der Bauer aus und hörte auf, nach dem Gold zu graben.

Personal tools
Namespaces

Variants
Actions
Navigation
Project
Categories
Add
Tools
Toolbox