Nauda parādās par uguni / Geld in Gestalt von Feuer

From Pasakas un teikas
Jump to: navigation, search

Source
About subject(s)
About topic(s)
About place(s)
Original metadata:
Collector
Informant(s)
Place of recording Kuršu kāpu Preiļos
Year of recording
Age of informant
Other publications
Comments
Latviski (edit) Deutsch (edit)
Es turiu (ich hatte) žīģi (Gang, Geschäft) Šetnurtā (vietas vārds). Pagāju nu Preiļu nu ziegaris (pulkstens) trīs, ir kal es pi Štellmaker (saimnieka vārds) sava žīģi atsiliku, atgā man ziegars deviņi, kal es nu Šetenurtes pagāju; un bija rudiņa laiks, ir es gribiju pi kāda laba cilāka par nakti palikt, ir jau tie ļauži kur es gribiju iejieti iekšā, tie gulija, ir es domāju: "Iešu pic māju." Es tik esu zaldāts ir sava keizeru siedzis (esmu zvērējis savam ķeizaram); man nieks nieka nepadarīs. Ir es domāju, kad es tapu us kalnu pi šī meže gala: va grīzti (atpakaļ griezties), va ne? Kad man taka bišķi ir baimes (balles) bi'. Ali (bet) es iedams vis paacu (vorwärts) domāju: "Kad es ir ko sasitikšu, es viņus tik valāšu." Ir es jau iedams nu kalna pic jūras tapu netālu nu to kaugur — redzu: kādus trīs simtes žingšņu (soļu) is to kauguru ugne deg. Tad es iedams us to uguni domāju, kas tā ugene par viena būtu, kad mani ne reizes tā nau nosedevis (sich ereignen, sich begeben), kad man tā baime jem; ir tad es vis paacu palenis iedamis domāju: "Va grīzti, va ne?" Ir es apdomāju vis ko: kad jūra diža, zveju nau ir ļaušu ari nē. Tad es issijēmos nu ūzu dimzaka nazi ir atsidarīju ir parbraucu par zemi krustu ir pats domāju, kad mani ir daudz neprieteļu (ienaidnieku) apnīktu (uzbrukt varētu) Tad es par to krustu varu osmīt, ir tad es guvu (es dabūju) jo stiprus asiņus, ir es domāju: "Nu es iešu tiešum us to ugen!" Ir es domāju, kad ir te rasi (varbūt) var nauda degt. Tad es gāju jo grieti (ātri) skubinādams, kad es varu pi tās ugenes grieti klāt tapt. Ali kad es kāda piecedesmit žingžņu tā ungefär variju būti, tade man tā ugne uz reīzu prapole, ir tad es gāju dar (vēl) tādu galenu ir man pacēla tādu dižu baimi (sacēlās tādas dižas bailes), kad es nebigribiju (negribēju) vairs us to ugnes vietu ozieti. Tad es ir sukos pradiem (tūliņ) tiešum pic jūras ir tad es nogāju pi jūras ir tad es paguvu (es iesāku) grieti iet, ali es nazi atdaru is labās rokas is labā žeķirta (žaķete) dimzaka laicedams (turēdams) domāju: "Kad ir mani kāds nu pakales atsidzīt (piesteigtos), tad es nu viņu atseverešu (atgaiņāšos). Ali lic (līdz) pat Pervalkas (ciema vārds) man tādu dižu baimi jēma, kad es daudz reizu benedams (iedams) turiu apsestāt ir domāt, kas te tik tur būti, kade (kad) man tādu dižu baimi jem, kad man cauri matus ceļ nu baimes; ali es domāju, kad tas vels pi manis tur būt. Ich hatte ein Anliegen in Šetnurta (Schwarzort. Um drei Uhr brach ich von Preila auf. Als ich zum Štellmaker (Nachname Stellmacher) in Šetnurt. kam, mit dem ich verhandeln wollte, war die Uhr bereits neun. Es war Herbst, und ich wollte gern bei einem guten Menschen übernachten, aber die Leute schliefen schon. Da dachte ich: "Ich will lieber nach Hause gehen." Ich bin Soldat und auf meinen Kaiser vereidigt gewesen, niemand kann mir etwas antun. Als ich den Hügel am Wald erreicht hatte, überlegte ich noch, ob ich umkehren oder weitergehen sollte. Denn ich fürchtete mich doch ein wenig. Schließlich ging ich doch weiter und dachte bei mir: "Sollte ich jemandem begegnen, so werde ich mich schon wehren können!" Als ich den Berg bereits hinter mir hatte und mich dem Meer näherte, erblickte ich etwa 300 Schritt entfernt ein Feuerchen in den Dünen. Als ich mich dem Feuer näherte, wunderte ich mich, was das für ein Feuer sein könnte, denn es war mir nie vorher geschehen, dass ich mich so gefürchtet hätte. Ich ging nur langsam weiter und überlegte dabei, ob ich vielleicht doch zurückkehren sollte oder aber auch nicht. Ich dachte daran, dass das Meer sehr bewegt war und dass sich deshalb keine Fischer und keine sonstigen Leute in der Nähe befanden. Dann zog ich mein Messer aus der Hosentasche, klappte es auf und zog damit ein Kreuz auf die Erde. Dabei dachte ich: sollten sich viele Feinde auf mich stürzen, könnte ich mich hinter das Kreuz retten. Dieser Gedanke gab mir Mut, ich dachte: "Jetzt will ich geradeswegs auf das Feuer zugehen!" Ich dachte auch daran, dass es vielleicht ein Geldfeuer (brennendes Geld) sein könnte. Ich eilte schnell weiter, um möglichst schnell das Feuer zu erreichen. Als ich auf etwa 50 Schritt herangekommen war, verschwand plötzlich das Feuer, aber ich ging auch dann noch weiter, obwohl mich eine so große Angst gepackt hatte, dass ich am liebsten nicht weitergegangen wäre. So, eilte ich dann hinunter zum Meer und ging am Wasser entlang weiter, wobei ich das aufgeklappte Messer, dass ich in meine rechte Rocktasche gesteckt hatte, in der rechten Hand hielt und dachte: "Sollte sich jemand von hinten an mich heranschleichen wollen, werde ich mich seiner mit dem Messer erwehren können. Die Angst verließ mich nicht, bis ich Pervalka erreicht hatte. Unterwegs war ich mehrmals stehen geblieben: ich fürchtete mich so, dass mir die Haare zu Berge standen; ich dachte, es konnte ja sein, dass der Teufel selbst mich verfolgte.
Personal tools
Namespaces

Variants
Actions
Navigation
Project
Categories
Add
Tools
Toolbox