Geld in Gestalt von Feuer

From Pasakas un teikas
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Eines späten Herbstabends ging ein Mann von Šēnberga nach Hause. Als er an den Silezers kam, erblickte er auf einem Hügel ein kleines Feuerchen lodern. Er hielt es für das Lagerfeuer der Zigeuner. Aus Neugierde näherte er sich dem Feuer. Seine Hände waren kalt, und er wollte sich an dem Feuer warmen. Er ging und ging, aber das Feuerchen schien sich zu entfernen. Auf einmal hörte der Mann eine Stimme, die ihm zurief: "Komm und schüre das Feuer! Komm und schüre das Feuer!" Da dachte der Mann, jemand hat sich wohl verirrt und brauche Hilfe, weil es ihm kalt sei. Er eilte auf das Feuerchen zu. Unterwegs wollte er einige Zweige abbrechen, um sie ins Feuer zu werfen, aber es gelang ihm nicht. Auf einmal war es ihm, als würde er im Wasser versinken. Er sah sich um: und wahrhaftig! Er hielt sich zwar an einem Tannenzweig fest, aber seine Beine waren bis zu den Waden im Wasser. Da begriff der Mann, dass das nichts Gutes bedeuten konnte und kletterte ans Ufer. Manchmal geschieht es, dass ein Geldfeuerchen Menschen in den See lockt.

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