Das Geld zeigt sich in der Gestalt eines Menschen

From Pasakas un teikas
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Comments: J. Krastiņš in Mangaļi hat eine Sage aufgeschrieben, in der ein Bursche zu Pferd unterwegs ist. Ein junges, in weißer Seige gekleidetes Mädchen, vertritt ihm den Weg und bittet ihn, sie mit der Reitgerte zu berühren. Der Bursche hat es jedoch nicht getan. Dann ist das Mädchen rasselnd (oder wie Geldstücke klingend) verschwunden L.P.


Einmal fuhr ein Bursche vom Bērzaune-Gutshof zum nahen Apšukalns-Wiese, um dort Gras für das Vieh zu mähen. Als er auf den Berg kam, wo gegenüber der Mühle viele Steine liegen, trat ihm eine Jungfer entgegen, die zur Hälfte weiß, zur Hälfte gelb war. Die Jungfrau forderte den Burschen zu einem Schäferstündchen auf, aber er fürchtete sich. Da bat sie ihn, sie wenigstens mit einem Finger zu berühren. Aber auch davor hatte er Angst. Die Jungfrau zerfiel zu Geld, indem sie sagte, dass sie bereits seit sieben Generationen gelegen habe. Nun müsse sie noch einmal so lange liegen, um dann schließlich in die Hände eines Pflügers zu fallen.

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