Das Geld zeigt sich in der Gestalt eines Menschen

From Pasakas un teikas
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Comments: In Renda wurde die folgende Sage aufgeschrieben: Ein Bauer fuhr die Abava entlang. Da vertrat ihm eine Dame den Weg: er solle sie berühren. Er tat es nicht. Dann stürzte sie sich in den Fluss, indem sie noch ausrief: "Hundert Jahre habe ich bereits gelegen, nun muss ich noch hundert Jahre liegen!" Zu Hause erzählte der Bauer anderen Leuten, was er erlebt hatte. Alle bedauerten ihn: warum habe er nur die Frau nicht berührt! LP.


Einmal fuhren Bauern in einer langen Reihe die Landstraße entlang. Am Straßenrand stand eine Dame und flehte sie an, sie zu berühren. Aber die Bauern fürchteten sich und fuhren vorbei. Der letzte der Fuhrleute aber holte mit der Peitsche aus und rief ihr zu: "Da hast du es, du Herumstreunerin, da hast du es, wenn du denn so sehr willst, dass man dich berührt!" In demselben Augenblick verwandelte sich die Dame in einen Geldhaufen. Als die anderen Bauern das sahen, kamen sie herbeigelaufen und begann sich um das Geld fast zu raufen. Aber während sie noch beim Raufen waren, war das Geld verschwunden. Sie hörten nur noch, wie eine Stimme sagte:

"Hundert Jahre habe ich schon gelegen, nun werde ich noch hundert Jahre liegen!"

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