Das Geld zeigt sich in der Gestalt eines Menschen

From Pasakas un teikas
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Einmal fuhr ein Mann um Mitternacht an einer Stelle vorbei, von der man erzählte, dass dort Geld vergraben worden sei. Dort kam ihm ein hässliches, beschmutztes Weib entgegen, das ihn bat, es in seinem Wagen mitzunehmen. Als der Mann es ablehnte, bat das Weib, er möchte es doch küssen. Aber auch dazu war der Mann nicht bereit. Schließlich flehte das Weib ihn an, wenigstens mit dem Fuß nach ihm zu stoßen. Auch das lehnte dar Mann ab. Da verwandelte sich die Alte plötzlich in ein Geldfass, das dröhnend in die Erde versank, während die Alte rief: "Nun habe ich schon hundert Jahre in der Erde gelegen, jetzt werde ich noch andere hundert Jahre liegen müssen!" Da bedauerte der Mann, dass er keine der Bitten der Alten erfüllt hatte: dann hätte er nämlich das Geldfass bekommen. Alle hundert Jahre darf das Geld sich auf der Erde sehen lassen.

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