Das Geld zeigt sich in der Gestalt eines Menschen

From Pasakas un teikas
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Vor vielen Jahren erhob sich auf jenem Hügel im Wald des Raudiņas-Gutes, wo sich heute die Kiesgruben befinden, eine Kirche. Die Kirche wurde vor langer Zeit zerstört und niedergebrannt. Nur der Altarstein blieb auf dem Hügel noch übrig. Unter diesem Stein soll sich Geld befunden haben. Das Geld wurde von einem schönen weißen Fräulein bewacht, das in der Mittagszeit und um Mitternacht auf einer krummen Birke am Rande der Kiesgruben zu sitzen pflegte. Einmal haben Kiesgräber an jener Stelle Geld gefunden: das Goldgeld war in einem Seidentuch eingehüllt, das Silbergeld in einem Strumpf und das Kupfergeld lag in einem Behälter aus Birkenrinde. Danach ist das schöne weiße Fräulein nie wieder erschienen.

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