Das Geld zeigt sich in der Gestalt eines Menschen

From Pasakas un teikas
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Eines Nachts gingen mehrere Menschen an einem Friedhof vorbei. Sie erblickten einen großen Mann, der rief: "Putz mir die Nase!" Da liefen die Menschen wie vom Teufel gejagt davon. Unterwegs begegneten sie einem alten Soldaten und schlugen ihm vor, zu der Stelle zu gehen. Der Soldat war bereit dazu. Am nächsten Abend ging er um dieselbe Zeit (wie die Anderen) am Friedhof vorbei. Da erblickte auch er den Mann, der rief: "Putz mir die Nase!" Der Soldat ging auf ihn zu und packte ihn an die Nase. Aber die Nase war sehr groß. Der Soldat packte sie fester in die Hand und rüttelte sie ordentlich. Plötzlich zerfiel der Mann: an der Stelle, an der er gestanden hatte, befand sich nun ein Geldgrapen. Der Soldat füllte mit dem Geld seine Taschen. Als er seine Taschen und seine Mütze gefüllt hatte, dachte er: wenn doch jemand in der Nähe wäre, dem ich von dem Geld abgeben könnte! In demselben Augenblick entschwand das Geld aus seinen Taschen und aus seiner Mütze und ließ den Soldaten mit leeren Händen zurück. Der Soldat hatte nicht gewusst, dass man nicht an andere denken sollte, denn dann verschwindet das Geld.

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