Das Geld erscheint in Tiergestalt

From Pasakas un teikas
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Comments: Fr. Reķis hat Fr. Brīvzemnieks zwei Sagen über Geld aus Renda zugesandt. In der ersten Sage erschreckt ein schwarzer Hund die Schatzgräber. In der anderen Sage verfolgt ein schwarzer Hund das Pferdegespann eines Vorbeifahrenden. Der Fahrer schlug mit der Peitsche nach dem Hund, der klingend zerfiel und sich in einen Geldhaufen verwandelte. (LP. VII, I, 1036, 5 und 6). P. Š.


Eines Abends ging ein Mann von der Arbeit nach Hause. Unterwegs erblickte er einen Hund mit eingefallenen und eiternden Augen, der geradeswegs auf ihn zukam. Er schrie den Hund an: "Wirst du dich mir wohl aus dem Weg scheren, du räudiges Aas!" Da der Hund nicht gehorchte, versetzte er ihm einen Hieb mit der Rute, die er gerade in der Hand hatte. Da zerfiel der Hund augenblicklich, und an seiner Stelle lag ein großer Geldhaufen. Der Mann sammelte das Geld auf und wurde reich. Später stellte sich heraus, dass ein reicher Herr dort vor seinem Tode das Geld vergraben hatte. Auf dem vergrabenen Geld hatte er noch seinen Hund begraben lassen. Wohl hatten Leute nach dem Geld gegraben, aber als sie den Hund ausgruben, kamen sie nicht auf den Gedanken, dass das Geld sich unter dem Hund befinden könnte. Als die vorbestimmte Zeit vergangen war, zeigte sich das Geld auf der Erde in Gestalt des Hundes, sodass der Mann Glück hatte, es in seine Hand zu bekommen.

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