Nauda parādās par kustoni / Das Geld erscheint in Tiergestalt

From Pasakas un teikas
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Place of recording Atašiene
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Agruokūs laikūs jauni puiši globuojās nu kungim, ka jūs napajemtu kara dīnestī. Vīnu reizi vīns taids puiss aizguoja uz pierti, paleida zam luovas un guļ. Pašuos pusnaktīs īskrēja piertī treis puiši, kuri beja puorsataisījuši par cylvākim valni un prosa vīns nu ūtra: "Vai labi dzeivuot? — "Man labi!" soka vīns. "Man arī labi!" soka ūtrs. "Bet man tagad pavysam slykti: muna nauda atsarūn teirumā zam akmeņa un jū sorguojūt, munu muguru pastuovīgi oruoji bruožoj ar orklim un ecēžom, bet tagad es esmu atradis lobu vītu, divpadsmit jyudzes dziļu olu zam bārza saknem un tur varēšu nūglobuot sovu naudu!" soka trešs. "Kai tu puornessi naudu?" prosa nu juo. "Es naudu puortaisīšu par gūvi, jo gūvs uodā nauda sabārta, un vesšu gūvi itkai uz tiergu puordūt," atbildēja valns. "Bet jo kas gribēs gūvi pierkt un pīliks rūkas, tad gūvs sabiers naudā!" soka jam cyti valni. "Es nikuo narunuošu un nivīns naliks rūku pi gūvs," soka valns. Tai valni izarunuoja un aizskrēja. Reitā puiss izguoja nu pierts un īt pa ceļu nu mīstiņa puses. Taišņi cylvāks vad gūvi. "Kur tu ved jū? " prosa puiss, bet valns nikuo naatbild. "Tys pats ir!" padūmuoja puiss un soka: "Es ari gribu gūvi nūpierkt, vajag pasavērt, cik loba ir!" Puiss pīlyka rūku pi gūvs un gūvs sabyra naudā, bet valns, bļaudams, aizskrēja prūjom. Puiss salasīja vysu naudu, atguoja uz sātu un dzeivuoja boguots mīrīgi, jo nu kara dīnesta atsapierka. In früheren Zeiten versteckten sich junge Burschen vor den Herren, damit man sie nicht zu Soldaten machte. Einmal begab sich ein solcher Bursche zur Badestube, kroch unter die Schwitzbank und legte sich dort schlafen. Um Mitternacht kamen drei Burschen in die Badestube gerannt; es waren aber Teufel, die nur Menschengestalt angenommen hatten. "Wie geht es?“, fragte der Eine. "Mir geht es gut!“, antwortete der Andere. "Mir geht es auch gut," meinte der erste. "Aber mir geht es jetzt ganz schlecht: mein Geld liegt auf dem Feld unter einem Stein. Wir müssen es bewachen, und die Pflüger bearbeiten unsere Rücken stets mit dem Pflug oder mit der Egge. Jetzt habe ich endlich eine gute Stelle gefunden: es ist eine tiefe Höhle unter den Wurzeln einer Birke, dort werde ich mein Geld verstecken können," erzählte der Dritte. "Und wie wirst du das Geld zu der Höhle schaffen?“, fragten die Anderen. "Ich werde es in eine Kuh verwandeln, denn das Geld ist in einer Kuhhaut eingewickelt. Dann werde ich vorgeben, die Kuh zum Markt zu führen," erklärte der dritte Teufel. "Aber wenn jemand die Kuh kaufen möchte und sie berühren wird, dann wird die Kuh sich gleich in einen Geldhaufen verwandeln," sagten darauf die anderen Teufel. "Ich werde kein Wort sprechen, so werden die Leute die Kuh nicht berühren," antwortete der Teufel. Nachdem die Teufel sich ausgesprochen hatten, liefen sie davon. Am nächsten Morgen verließ der Bursche die Badestube und schlug den Weg zum Städtchen ein. Da erblickte er einen Mann, der eine Kuh führte. "Wohin bringst du die Kuh?“, fragte der Bursche, aber der Teufel antwortete kein Wort darauf. "Der muss es sein!“, dachte der Bursche und sprach: "Ich möchte die Kuh kaufen, mal sehen, ob sie 'was taugt!" Und er berührte die Kuh, die sogleich zerfiel und zu Geld wurde, während der Teufel schreiend davonlief. Der Bursche nahm das ganze Geld, kehrte nach Hause zurück und lebte als reicher Mann in Frieden, denn jetzt konnte er sich von dem Heeresdienst loskaufen.
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