Für Geld wird ein Stier versprochen

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Der Bānuži-Schlossberg befindet sich im Walde des ehemaligen Kudliņi-Gutes, heute Bānūži-Gut genannt. Er erhebt sich auf dem linken Ufer der Cieļupe. Nicht weit von dem Schlossberg befindet sich eine Quelle. Andrejs Grigors, gebürtig aus Bānūži, erzählt folgende Sage: In der Quelle befinde sich Geld. Eines Tages hüteten Hirten in der Nähe jener Quelle ihre Herde. Sie versprachen einen Stier zu opfern, wenn das Geld sich aus der Tiefe erheben würde. Das Geldfass erhob sich bis zur Wasseroberfläche. Aber sogleich war auch ein Wolf zur Stelle, der den schwarzen Stier reißen wollte. Da begannen die Hirten zu schreien, und der Wolf ergriff die Flucht, aber auch das Geldfass versank wieder klingend auf den Grund. Hätten sie nicht geschrien, so wären sie in den Besitz des Geldes gekommen. Die Quelle wird auch die heilige Quelle genannt. Ihr Wasser ist sehr gut. Gegenüber dem Schlossberg, nach dem Gutshof zu, befindet sich die Weinquelle, die man auch noch die Goldquelle nennt. Auf dem Berg soll sich früher ein Schloss gestanden haben, deshalb nennt man ihn den Schlossberg. Das Bānūži-Gut liegt östlich von dem Schlossberg, etwa eine halbe Werst von ihm entfern. Südöstlich von dem Schlossberg erhebt sich der Jāņakalns (Johannisberg). Auf jenem Berg steht noch heute eine alte Eiche. Die Leute erzählen, dass man unter dieser Eiche früher geopfert habe. Am Fuße des Schlossberges liegt der Bānūži-See.

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