Für Geld wird ein Stier versprochen

From Pasakas un teikas
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Vor langer Zeit brachte der Knecht des Kliesmesti-Bauernhofes von Lode eines Tages das Pferd zur Hütung auf dem Spindzeļkakts und legte sich hin, um ein Mittagsschläfchen zu halten. Im Traum weckte ihn jemand und sprach: wenn er dem Wolf gestatten würde das Pferd zu reißen, dann würde er das Geld bekommen, dass an der Stelle, (an der er lag) vergraben sei. Im Schlaf versprach der Knecht dem Wolf das Pferd. Als er erwachte, sah er, dass sich eine große mit Eisen beschlagene Geldtruhe aus der Erde erhob und dass in demselben Augenblick ein Wolf aus dem Wald hervorbrach, um sich an die Kehle des Pferdes zu stürzen. Der Knecht erschrak und schrie auf. Da, floh der Wolf in den Wald, und die Ruhe versank wieder in die Erde. Ein anderer erzählt, dass ein Bursche, der die erste Furche auf dem Acker pflügte, in der Furche Silberrubel fand. Schon hatte er die Rocktaschen damit gefüllt, da fiel es ihm ein, nach Hause zu laufen und ein Sieb und einen Sack zu holen. Gut, er lief nach Hause und erzählte von dem Geld auch anderen Leuten. Sie liefen mit ihm zu der Stelle zurück, aber fanden dort nichts mehr.

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