Naudai vēl jāguļ 100 gadu zemē / Das Geld muss noch 100 Jahre in der Erde liegen

From Pasakas un teikas
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Stāsta, ka Talsu ezerā nauda guļot. Reiz viens cilvēks gājis gar Talsu ezeru. Bijis pats dienvida laiks. Visapkārt klusu un ezers tik rāms kā spogulis, ne vilnīša nesit. Te no ezera pacēlies balts stāvs un sacījis: "Sit mani!" Vīrs nobijies — ne soli spert, kur nu vēl koku ņemt un sist? Brīdi tēls pastāvējis, tad nopūties un teicis: "Simtu gadu esu gulējis, simtu gadu jāguļ." To teikdams, viņš nogrimis un gājējs dzirdējis, ka tēlam nogrimstot it kā nauda no maisa būtu sabirusi ezera dibenā. Es wird erzählt, dass auf dem Grund des Talsi-Sees Geld liegen soll. Einmal ging ein Mann an dem See vorüber. Es war gerade Mittagszeit. Rings um ihn herrschte große Stille, und der See war so ruhig wie ein Spiegel, nicht die kleinste Welle war zu sehen. Plötzlich erhob sich aus dem See eine weiße Gestalt und sagte: "Schlage mich!" Der Mann war so erschrocken, dass er keinen Schritt mehr machen konnte, geschweige denn, nach einem Knüppel zu suchen und zuzuschlagen. Eine Weile stand die Gestalt unbeweglich, dann seufzte sie schwer und sagte: "Hundert Jahre habe ich schon gelegen, hundert Jahre muss ich noch liegen." Indem sie so sprach, sank sie ins Wasser zurück und der Mann hörte dabei ein Geräusch, als würde man Geld aus einem Sack auf den Seegrund schütten.
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