Naudai vēl jāguļ 100 gadu zemē / Das Geld muss noch 100 Jahre in der Erde liegen

From Pasakas un teikas
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Place of recording Matkule
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Matkules Buses māju robežās atrodas jauks kalns, ko sauc par Pilskalnu. Kalnam ir ļoti jauks izskats. Lejā, kalna apakšā, tek neliela upe, Imule. Upe izceļas dienvidos no dievmestiem ezeriem un ietek pie Lauksērdes Abavā. Kalnam senāk bijuši lieli koki virsū, kas tagad nocirsti. Labi ilgi atpakaļ Buses māju cūku gans ganījis kalnā cūkas. Te kādu dienu smuka preilene atnesusi cūku ganam visādus dārgus pils ēdienus. Beidzot katru dienu tos nesusi. Mājā ļaudis brīnījušies, ka puika nekā neēdot. Puika atbildējis, ka negribot, jo preilene bija noteikusi, lai nevienam nesakot, ka viņa dodot šim ēst. Ja sacīšot, tad vairs ēdienus nenesīšot un arī pils vairs augšam necelšoties. Preilene sacījusi puikam, ka tai vietā, kur kalns, nogrimusi liela pils; kad viņš (puika) būšot piecpadsmit gadu vecs, tad pils uzcelšoties un puika palikšot par ķēniņu un preilene par ķēniņieni. Gan mājās ļaudis uzglūnējuši puikam, vai šim kāds nenes ēst, bet, kad glūnējuši, tad preilene nenākusi. Vienreiz mājas ļaudis ņēmuši puiku cieti, solīdamies pērt, ja neteikšot, kas viņam dod ēst.

Puikam no pēriena bijis bail, izstāstījis visu, ko vien tikai zinājis. Nu vairs preilene nenesusi vis ēdienu, bet iznākusi raudādama un teikusi: "Simtiem gadiem mana tēva pils ir gulējusi, tūkstošiem gadiem tai vēl jāguļ tavas nepaklausības pēc!" No tās reizes preileni neviens nav redzējis — ne cūku gans, ne arī cits kāds.

In den Grenzen des Buses-Hofes von Matkule erhebt sich ein schöner Berg, den man Pilskalns (Schlossberg) nennt. Der Berg bietet eine sehr schöne Aussicht. Im Tal zu seinen Füßen fließt ein kleiner Fluss, die Imule, vorbei. Der Fluss entspringt im Süden in den von Gott dort hingeworfenen Seen und fließt bei Lauksērde in die Abava. Früher war der Berg einmal mit hohen Bäumen bewachsen, die man später gefällt hat. Vor sehr langer Zeit hütete einmal der Schweinehirt des Buses-Hofes seine Tiere auf dem Berg. Eines Tages brachte ein schönes Mädchen dem Schweinehüter köstliche Speisen und Getränke. Schließlich brachte sie ihm jeden Tag etwas zu essen. Zu Hause wunderten sich alle, dass der Junge nichts aß. Der Junge antwortete, er habe keinen Hunger, denn das Mädchen hatte ihn ermahnt, niemandem zu erzählen, dass sie ihm Essen bringe. Sollte er es weiter erzählen, dann würde sie es nicht mehr tun und auch das Schloss würde sich nicht wieder erheben. Denn das Mädchen hatte dem Schweinehüter erzählt, dass an der Stelle, wo sich der Berg erhebe, ein prächtiges Schloss versunken sei. Wenn er (der Schweinehüter) 15 Jahre alt sei, werde das Schloss sich erheben. Dann werde er selbst König und das Mädchen Königin. Wohl beobachteten die Hausbewohner, ob nicht jemand dem Jungen etwas zu essen bringe, aber solange sie auf der Lauer lagen, erschien die junge Frau nicht. Einmal aber ergriffen die Leute den Jungen und drohten ihn zu verprügeln, wenn er nicht sagen würde, wer ihn versorge. Der Junge fürchtete sich vor den Prügeln und erzählte nun alles, was er wusste. Jetzt brachte das Mädchen ihm kein Essen mehr. Weinend erschien es und klagte: "Hunderte von Jahren hat das Schloss meines Vaters (in der Tiefe der Erde) gelegen. Tausende von Jahren muss es noch wegen deines Ungehorsams liegen bleiben!" Seit dieser Zeit hat kein Mensch - auch der Schweinehirt nicht – das Mädchen jemals wiedergesehen.
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