Naudas racēji iztraucēti / Geldgräber werden gestört

From Pasakas un teikas
Jump to: navigation, search

Source
About subject(s)
About topic(s)
About place(s)
Original metadata:
Collector
Informant(s)
Place of recording Līksna
Year of recording
Age of informant 55
Other publications
Comments
Latviski (edit) Deutsch (edit)
Juoņa dīnas naktī divi puiši guoja naudas raktu. Atguoja jī uz tū vītu, kur beja nauda, un suoka rakt. Pa vysu rakšonas laiku jīm nabeja breivi runuot. Jī roka, roka un jau luopstas suoka skanēt ap zalta kasti. Pasavēŗa puiši uz augšu un verās: dūbes molā stuov ļūti daudz soldotu. Vīns nu jīm soka: "Pasaveŗ, cik daudz soldotu pīguojis!" — "Vysim pītiks!" atbildēja ūtrais. Jau jī suoka ceļt kasti augšā, kai īsavēŗa, ka uz jū viersā kreit lels, lels zyrgs. Puiši nūsabeida, un naudas kaste izkrita nu rūkom. Tyuleņ pazuda zyrgs, pazuda soldoti, un naudas kaste ryukdama īsagrīzja zemes dziļūmā. Tai puiši atguoja tukšom rūkom uz sātu. In der Johannisnacht brachen zwei Burschen auf, um nach Geld zu graben. Sie begaben sich zu der Stelle, an der das Geld in der Erde lag und begannen dort zu graben. Während sie das taten, durften sie nicht sprechen. Sie gruben fleißig und bald stießen ihre Spaten klingend gegen die Goldkiste. Als die Burschen jedoch aufsahen, erblickten sie am Rand der Grube viele Soldaten. Der eine sagte zum anderen: "Sieh doch, wie viele Soldaten gekommen sind!" "Es wird für alle genug sein," antwortete der andere. Schon hatten sie die Kiste angepackt, um sie aus der Grube zu holen, als sie bemerkten, dass ein sehr großes Pferd sich auf sie stürzen wollte. Die Burschen erschraken so, dass die Geldkiste ihren Händen entglitt. Gleich darauf verschwand das Pferd, verschwanden auch die Soldaten und die Geldkiste versank dröhnend in die Tiefe. Die Burschen mussten mit leeren Händen heimkehren.
Personal tools
Namespaces

Variants
Actions
Navigation
Project
Categories
Add
Tools
Toolbox