Geldgräber werden gestört

From Pasakas un teikas
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In der Johannisnacht brachen zwei Burschen auf, um nach Geld zu graben. Sie begaben sich zu der Stelle, an der das Geld in der Erde lag und begannen dort zu graben. Während sie das taten, durften sie nicht sprechen. Sie gruben fleißig und bald stießen ihre Spaten klingend gegen die Goldkiste. Als die Burschen jedoch aufsahen, erblickten sie am Rand der Grube viele Soldaten. Der eine sagte zum anderen: "Sieh doch, wie viele Soldaten gekommen sind!" "Es wird für alle genug sein," antwortete der andere. Schon hatten sie die Kiste angepackt, um sie aus der Grube zu holen, als sie bemerkten, dass ein sehr großes Pferd sich auf sie stürzen wollte. Die Burschen erschraken so, dass die Geldkiste ihren Händen entglitt. Gleich darauf verschwand das Pferd, verschwanden auch die Soldaten und die Geldkiste versank dröhnend in die Tiefe. Die Burschen mussten mit leeren Händen heimkehren.

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