Geldgräber werden gestört

From Pasakas un teikas
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Comments: Upesciemu M. Skaidrīte in Annenieki hat aufgeschrieben, dass in der Bergquelle von Kalnāži im Kriege ein Geldtopf versenkt worden sei. Man könne den Geldtopf nicht eher herausholen, bis man 12 weiße Küken und die Köpfe zwölf verschiedener Tiere geopfert habe. Viele hätten versucht, die Küken und die Köpfe zu opfern, aber niemandem sei gelungen, in den Besitz des Topfes zu gelangen. Erzählerin Ilze Drēviņa. L. P.


Einmal träumte ein Mann, der auf dem Mucenieki-Hof in Grenčenieki lebte, dass er sogleich aufstehen müsse, um in den Wald zu gehen und an der und der Tanne nach Geld zu graben. Der Mann erwachte, zog in der Eile sein weißes Pelzchen über, nahm einen Spaten und machte sich auf den Weg. Als er hinausging, erblickte er vor dem Tor zwei schwarze Hunde. Da dachte er: "Was kümmern mich die Hunde, sollen sie da liegen bleiben!" Aber die Hunde folgten ihm. Als er den Waldrand erreicht hatte, packten sie ihn mit den Zähnen: den Saum seines Pelzes, so dass er keinen Schritt mehr gehen konnte. Da wurde es dem Mann ganz unheimlich zumute. Er warf den Spaten hin und eilte nach Hause.

Am nächsten Morgen machte er sich aber auf den Weg in den Wald, um zu sehen, was eigentlich unter der Tanne, die er im Traum gesehen hatte, zu finden war. Er ging hin — andere Leute gingen mit ihm — und fand unter jener Tanne ein Ferkel mit durchgeschnittener Kehle.

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