Geldgräber werden gestört

From Pasakas un teikas
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Eines Nachts begannen Goldsucher auf dem Naudas kalns (Geldberg) den man auch den Kūjiņu kalns (Knüppelberg) nennt, zu graben. Nachdem sie das eine ganze Weile getan hatten, hörten sie, dass jemand sich fahrend näherte: Die Räder ratterten, die Schellen läuteten. Bald darauf erblickten sie eine glänzende schwarze Kalesche, die von sechs Rappen gezogen wurde. Auf dem Kutschbock saß ein Kutscher, in der Kalesche — ein schwarzer Herr, der einen schwarzen Zylinderhut auf dem Kopf trug. Als die Kalesche auf dem Berg angelangt war, zog der Schwarze eine dicke Zigarre aus der Tasche und strich sie an seine Lippen: Schwefel und Zunder stoben nach allen Seiten, die Zigarre flammte auf, und der schwarze Herr verschwand mit seinem Gespann im Berg.

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