Geldgräber werden gestört

From Pasakas un teikas
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Ein Mann, der nach einem Geldtopf suchte, grub danach auf dem Naudas kalns (Geldberg) im Mārtiņi-Wald von Smiltene, wo sich Hünengräber befanden. Es war Mitternacht. Der Sucher hatte bereits eine tiefe Grube geschaufelt, als es zu regnen begann. Er kletterte aus dem Loch. Da merkte er, dass es überhaupt nicht geregnet hatte. Aber sobald er wieder in die Grube gestiegen war, regnete es abermals so, dass man glauben konnte, jemand schütte eimerweise Wasser auf seinen Rücken. Da kletterte der Geldsucher wieder aus der Grube heraus: vom Regen keine Spur. Nun ging er zum dritten Mal ans Werk. Aber da begannen feurige Vögel mit einem unheilvollen Kreischen seinen Kopf zu umkreisen. Da packte ihn eine gewaltige Angst: Ohne sich auch nur zu bekreuzigen ergriff er die Flucht und verließ den Geldberg so schnell er nur konnte.

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