Geldgräber werden gestört

From Pasakas un teikas
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Einmal hatte ein alter Mann einen Traum, in dem ihm eröffnet wurde, dass sich im Pārkalņu mežs, dem Wald beim Bābēni-See der Gemeinde Smiltene ein großer Stein befinde, unter dem Geld vergraben sei. Er solle danach graben. Gleich in der nächsten Nacht begab sich der Alte zu der bezeichneten Stelle und begann mit der Suche. Aber - woher sie auch gekommen sein mochten — zwei schwarze Hunde stürzten sich auf seine Waden. Der Alte schlug mit dem Spaten nach einem der Hunde, bekam dabei aber selbst einen solchen Schlag, dass er zu Boden fiel. Da wurde er zornig und schlug nach dem anderen Hund. Da wichen die Tiere ein wenig zurück und setzten sich hin. Aber sobald der Alte wieder zu graben begann, sprangen sie erneut an seine Waden. Der Alte plagte sich noch lange ab, alter es war nichts zu machen - die Hunde ließen ihn nicht in Frieden. Als der Hahn krähte, verschwanden die beiden, als wären sie in die Erde gekrochen. Erst jetzt begriff der Alte, was das für Hunde gewesen waren: Es waren die Diener des Teufels und die Hüter seines Geldes. Da war es dem Alten nicht mehr geheuer und er ging nach Hause. Dort fand er seine Frau schwer krank. Der zweite Schlag, den er dem Hund versetzt hatte, hatte seine Frau getroffen. Die Frau lag lange Zeit krank, schließlich erholte sie sich aber doch.

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