Geldgräber werden gestört

From Pasakas un teikas
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Comments: A. Bielenstein in Vecpils (Magazin XIV. B.) hat eine Sage aufgeschrieben, in der Geldgräber eine schwere Geldtruhe ausgegraben haben. Da hat einer von ihnen ausgerufen: "Was, zum Teufel, kann das sein, das so schwer ist!" Die Truhe versank wieder in die Erde. (VII, I, 1042). Zu erwähnen ist auch eine andere Sage von Bielenstein, in der der Geldgräber ausruft: "Was ist das hier, zum Donner(wetter)!" Da versinkt der Geldtopf wieder (l042). Eine ähnliche Sage hat auch H. Skujiņa in Bilska aufgeschrieben, ebenfalls I. Nīders aus Alūksne. P. Š.


Bei Pakulis (einem Hof in der Gemeinde Aumeisteri) befindet sich direkt an der Landstraße eine kleine Quelle, welche man auch die Geldquelle nennt. An einem Sonntagmorgen ging der alte Vater des Bauern zur Quelle, um Wasser zu holen. Beim Wasserschöpfen sah er, dass ein Fass sich tosend vom Grund erhob. Da sagte er: "Was, zum Teufel kommt denn da brodelnd und donnernd nach oben?" In demselben Augenblick versank das Geldfass wieder dröhnend auf den Grund. Hätte der Vater des Bauern nicht den Namen des Teufels erwähnt, so hätte er das Geldfass bekommen können.

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