Geldgräber werden gestört

From Pasakas un teikas
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Comments: Sīmanis Mazjānis hatte D. Ozoliņš eine Sage aus Jaun-Roze zugeschickt (Etn. III. 1893), in der ein Mädchen Geld findet. Während es an Gott denkt, ist das Geld verschwunden (VII, I, 1017, 1). P. Š.


In dem Wäldchen des früheren Ragankalns (Hexenberg) von Ape, wo sich einst der Palejas-Hof befand und wo heute die Gesindehäuser des Ape-Gutes stehen, pflegten die Hexen viele Menschen zu narren. Einmal hatte eine Magd, die dort vorbeiging, einen ganzen Korb mit silbernen Zehnkopekenstücken vollgesammelt. Die Hexen hatten das Geld heimlich ausgestreut. Der Korb war für die Magd zu schwer geworden, deshalb rief sie aus: "Zum Teufel mit dem Geld, ich kann es nicht tragen!" Sogleich rollte das Geld auf die Erde und verwandelte sich in Birkenrinde.

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