Geldgräber werden gestört

From Pasakas un teikas
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Comments: K. Bika in Gaujiena hat eine Sage aufgeschrieben in der ein Hahn, der eine Fuhre zieht, die Schatzgräber zum Lachen bringt, wodurch sie den Schatz verlieren (VII, I, 1059, 1). Audzis aus Jerkule schreibt, dass ein Huhn eine riesige Heufuhre gezogen habe (VI, 221, 30, 6.). Auch in der Sage, die J. Simenovs in Dole aufgeschrieben hat, zieht ein Hahn eine große Heufuhre (VII, I, 1041, 1) und in der Sage des L. F. aus Apukalns (VII, I, 1042, 2) geschieht dasselbe. In der von R. Eglīte aus Gulbene aufgeschriebenen Sage bringt ein Reiter auf einem lahmen Ziegenbock den Geldgräber zum Lachen (1059, 2). Auch Šejienietis aus Prauliena hat eine Sage von einem Reiter auf einem dreibeinigen Ziegenbock aufgeschrieben, über den die Schatzgräber zu lachen beginnen (1060, 3). P. Š.


Ein Mann aus Lielvārde hat eines Nachts geträumt, dass an der und der Stelle Geld vergraben worden sei. Er besprach die Sache mit seinem Freund und nun brachen beide um Mitternacht auf, um nach diesem Geld zu suchen. Sobald sie jedoch zu graben begannen, kam ein schwarzgekleideter Herr auf sie zu und sagte: "Das Land gehört mir, ihr dürft hier nicht graben!" Die Schatzgräber achteten jedoch nicht auf ihn und gruben einfach weiter. Da kam der Teufel herbeigelaufen und speite Feuer nach ihnen. Aber auch darum kümmerten sie sich nicht. Nun kam ein Schwein herbeigerannt, dem eine Zigarre im Hintern steckte, aus der viel Rauch quoll. Da lachte einer der Schatzgräber auf: Sogleich versank der Geldtopf klimpernd in die Tiefe. Wohl gruben sie noch weiter danach, aber sie konnten ihn nicht mehr finden.

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