Das Geld bekommt derjenige, für den es bestimmt ist

From Pasakas un teikas
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Comments: Teodors Niedre aus Upesmuiža bei Biksti hat eine Sage aufgeschrieben, nach der Fischer aus Striķenieki aus dem Plaisas-See ein Geldfass herausgeholt haben. Sie versprachen einen Teil des Geldes den Armen zu geben. Als sie jedoch sich anschickten, das Geldfass zu öffnen, beschlossen sie, ihnen doch nichts zu geben. Da rollte das Fass in den See zurück. L. P.


An einer flachen Stelle der Abava (Nebenfluss der Venta) — in der Gemeinde Renda (Kr. Kuldīga); hat man in dem Fluss eine Geldtruhe gefunden. Acht Männer waren dabei, die Truhe aus der Tiefe herauszuholen. Während sie sie ans Land zogen, sprachen sie: "Sollte es uns gelingen, die Geldtruhe herauszuholen, so wollen wir zwei Drittel des Geldes behalten, das eine Drittel aber den Armen geben!" Die Truhe — das muss man sagen — ließ sich daraufhin ziemlich leicht ans Land ziehen. Aber sobald die Männer sie herausgezogen hatten, da beschlossen sie auch: "Den Dreck werden wir den Armen geben, dann schon lieber unserem Herrn!" Aber sobald sie diese Worte ausgesprochen hatten, da entglitt die Truhe ihren Händen und versank in die Abava zurück. Seit der Zeit ist dieses Geld keinem Menschen mehr in die Hände gefallen.

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