Das Geld bekommt derjenige, für den es bestimmt ist

From Pasakas un teikas
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Ein Vater hatte Geld gespart. Als er krank wurde, wollte er das Geld seinem Sohn nicht geben, sondern es verstecken. Der Sohn passte aber auf den Vater auf und konnte beobachten, wo er das Geld vergrub. Bald darauf starb der Vater, und der Sohn begab sich zu der Stelle, um es auszugraben.

Aber sobald er sich dem Ort näherte, kam ein Soldat mit einem blanken Schwert in der Hand aus dem Wald geritten. Der Sohn fürchtete sich jedoch nicht und der Soldat ritt an ihm vorbei. Als er zu graben begann, fing jemand an zu zischen und ihn zu würgen. Da sprach der Sohn: "Willst du nicht im Guten weichen?" Als er das Geld ausgegraben hatte, packte ihn jemand so gewaltig, dass seine Knochen krachten. Da rief der Sohn zornig aus: "Lässt du mich gutwillig nicht in Frieden, so werde ich dich erschlagen!" Aber jemand erwiderte: "Du hast ja schon den Hof, was willst du noch? Deine Schwester soll das Geld holen!" Nun rief der Bruder seine Schwester herbei und sie konnte das Geld an sich nehmen. Der Bruder jedoch konnte es nicht bekommen, weil es für ihn gar nicht bestimmt war.

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