Naudu saņem tas, kam tā nolemta / Das Geld bekommt derjenige, für den es bestimmt ist

From Pasakas un teikas
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Mūsu pagastā pie viena saimnieka dzīvojis kalps. Par pusdienas laiku tas izgājis paēnī un apgūlies. Līdz ko gribējis aizmigt, te nez kas viņu modinājis un sacījis: "Ko tu te guli? Te ir mana nauda aprakta, un to es gribu dabūt." Kalps negājis projām. Te par laiciņu vēl kaut kas viņu modina un dzen prom. Kalps pieceļas, bet neviena neredz — tad sāk rakt. Rok, rok, kamēr izrok daudz podus pilnus ar naudu. Viņš baidās, ka citi neierauga un neatņem. Izraktos podus sarok citā vietā. Te par nelaimi atnāk saimnieks un prasa: "Ko te dari?" Kalps atbildējis: "Meklēju mālu, ar ko cauro podu aizlāpīt." Kamēr kalps rok, saimnieks arī neiet prom. Te kalps rok un izrok podu naudas. Nu saimnieks saprot, ko īsti kalps meklē. Tagad saimnieks kalpu aizdzen projām un sāk pats rakt. Un cik izrok, to kalpam vairs nedod. Kad saimnieks prom, kalps atkal klāt un izrok vēl vienu podu un to saimniekam nerāda. Saimnieks sāk zaļi dzīvot ar izrakto naudu un drīz vien patērē visu naudu. Kalps savu podu taupa; ja ar kādu gabalu paņem, tad podā zīmes nav. Un tā naudas pods bijis pilns līdz mūža galam, bet saimnieka tukšs. Bei einem Bauern unserer Gemeinde diente ein Knecht. Eines Mittags suchte er sich ein schattiges Plätzchen aus, legte sich dort hin und schlief. Aber gleich darauf weckte ihn jemand und sprach zu ihm: "Warum schläfst du hier? Hier liegt mein Geld begraben, und ich will es bekommen!" Der Knecht aber rührte sich nicht von der Stelle. Nach einer Weile weckte ihn wieder jemand und wollte ihn verjagen. Der Knecht erhob sich, aber er sah niemand. Dann begann er zu graben. Er grub und grub, bis er mehrere Töpfe ausgegraben hatte, die mit Geld gefüllt waren. Nun fürchtete er sich, andere könnten die Töpfe erblicken und ihm wegnehmen. Deshalb vergrub er sie an einer anderen Stelle. Unglücklicherweise kam der Bauer hinzu und fragte ihn: "Was tust du hier? Der Knecht antwortete: "Ich suche nach Lehm, um alte Töpfe auszubessern." Während der Knecht schaufelte, wich der Bauer ihm nicht von der Seite. Da grub der Knecht einen Geldtopf aus. Nun begriff auch der Bauer, wonach der Knecht eigentlich suchte. Der Bauer verjagte den Knecht und begann selbst zu graben. Von dem, was er ausgegraben hatte, gab er dem Knecht nichts ab. Als der Bauer weggegangen war, begann der Knecht selbst wieder zu graben. Es gelang ihm, noch einen Topf auszugraben, den er dem Bauer aber nicht zeigte. Der Bauer begann auf großem Fuß zu leben und hatte bald sein ganzes Geld verschwendet. Der Knecht lebte sparsam. Nahm er ein Stück Geld aus dem Topf, so wurde es gar nicht weniger. Und so war sein Topf gefüllt, solange er lebte, während der des Bauern längst leer war.
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