Naudu saņem tas, kam tā nolemta / Das Geld bekommt derjenige, für den es bestimmt ist

From Pasakas un teikas
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Place of recording Atašiene
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Vīnu reiz Juoņa dīnos naktī treis puiši sasarunuoja īt naudas maklātu. Trešais beja gudruoks, un kad pi juo atguoja un vajadzēja īt naudas roktu, soka: "Es naīšu, ejit jyus divi!" Tī divi puiši pajēmja luopstas un aizguoja, bet par nagaru laiciņu ari trešais guoja pakaļ. Naudas maklātuoji pīguoja pi daudzynuotuo akmeņa, ka zam tuo akmeņa Juoņa dīnas naktī varūt atrast naudu, atvēļa akmeņi un suoka rakt. Jau ruoduos: te pat nauda byus, bet izrakt navar. Trešais puiss stuovēja par gobolu un redzēja, kai ap racējim doncuoja apkuort uozis un kad racēji roka, vvs lyka prīškā sovus rogus. Tys uozis beja valns, kuram vajadzēja naudu sorguot. Roka, roka puiši un, nūsaspļuovuši, aizguoja uz daudzynuotū bārzu, ka zam tuo saknem asūt nauda. Puiši guoja uz bārzu, bet uozis, ap jīm lumstīdamīs, guoja leidza, bet puiši tuo naredzēja. Trešais puiss pīguoja pi akmeņa, drusku ar rūkom pakosa un izjēmja katliņu ar zalta naudu. Racēji pīguoja pi bārza un otkon suoka rakt, bet uozis vys gryudja luopstom prīškā rogus. Jau, ruoduos, nauda te pat skaņ ap luopstom, bet izrakt navar. Nūsaspļuovja racēji un aizguoja uz daudzynuotū ūzulu. Trešais puiss, kur stuovēja par gabaliņu nu bārza, redzēja uoža viltību un pīguojis pi jau paroktuos dūbītes zam bārza saknem, izjēmja ūtru katliņu ar zalta naudu. Racēji aizguoja pi ūzula un suoka rakt, bet uozis ar sovim rogim vys maisīja rakt. Puiši nūsaspļuovja un guoja uz sātu. Ari uozis prīcīgs lumstījuos ap jīm, ka izsorguoja naudu, bet trešais puiss pīguoja pi ūzula, izjēmja trešū katliņu ar zalta naudu un prīcīgs aizguoja uz sātu. Pēc nailga laika jis iztaisīja lobas muojas, apsaprecēja un dzeivoj ar sīvu, bet nikam nasoka par naudas atrasšonu. Jau puiss ar sīvu puordzeivuoja divpadsmit godu, bet nivīns cyts, kai tik jis, nazynuoja nu kuo puiss palyka boguots. Vīnu reizi sīva soka veiram: "Veiriņ, jau divpadsmit godu es ar tevi nūdzeivuoju, bet tu man naesi pasacījis, nu kuo tu palyki boguots. Ļauds runoj šai un tai, bet pasoki tu man vysu taisnību!" Veirs izstuostīja sīvai nu gola leidz golam, kai jis palyka boguots un apmuonēja divējus racējus un valnu. Kai tik veirs izstuostīja, aiz lūga nazkas najaukā bolsā aizaklīdzja: "Atdūd mums katliņus! Mani jau divpadsmit godu šausta ar dzelža reikstem par naudas nanūsorgošuonu!" Veirs pajēmja tukšus katliņus, izsvīdja pa durovom uorā un valns, katliņus pagyvis, prīcīgs aizskrēja uz elni, bet veirs ar sīvu leidz myuža golam nūdzeivuoja laimīgi. Drei Burschen hatten beschlossen, in der Johannisnacht nach Geld zu suchen. Der Dritte war der klügste. Als die Kameraden zu ihm kamen und man sich auf den Weg machen sollte, um nach dem Geld zu graben, sagte er: "Geht nur ihr zwei! Ich komme nicht mit!" Die beiden Burschen nahmen Spaten mit und begaben sich auf den Weg. Kurz darauf folgte ihnen auch der dritte. Die Geldsucher kamen an den Stein, von dem erzählt wird, dass man in der Johannisnacht darunter Geld finden kann. Sie wälzten den Stein zur Seite und begannen zu graben. Mitunter schien es schon, sie würden gleich auf das Geld stoßen, aber sie konnten und konnten es nicht ausgraben. Der dritte Bursche schaute aus einiger Entfernung zu und sah, dass ein Ziegenbock um die Geldgräber herumtanzte. Er schob ständig seine Hörner dazwischen. Der Ziegenbock war der Teufel selbst, der das Geld bewachen musste. Nachdem die Burschen lange vergeblich gegraben hatten, spieen sie aus und begaben sich zu einer bestimmten Birke, von der ebenfalls gesagt wurde, dass unter ihren Wurzeln Geld vergraben worden sei. Der Ziegenbock folgte ihnen, aber die Burschen sahen ihn nicht. Da trat der dritte Bursche an den Stein, scharrte ein wenig mit bloßen Händen in der Erde und holte einen Topf mit Goldgeld hervor Die beiden anderen Burschen begannen an der Birke zu graben aber der Ziegenbock schob stets seine Hörner vor ihre Spaten. Schon schien es ihnen, dass sie gleich auf das Geld stießen, aber dann konnten sie es doch nicht herausholen. Da spieen die Schatzgräber aus und begaben sich zu einer Eiche, von der sie ebenfalls gehört hatten, dass unter ihren Wurzeln Geld vergraben sei. Der Dritte, der aus der Entfernung zugesehen und die List des Ziegenbockes bemerkt hatte, trat an die Birke und holte aus der Grube einen anderen Goldtopf hervor. Die Burschen begannen an der Eiche zu graben, aber der Ziegenbock mit seinen Hörnern hinderte sie erneut daran. Da spieen die Burschen aus und gingen nach Hause. Der Ziegenbock sprang um sie herum und freute sich, dass es ihm gelungen war, das Geld so gut zu bewachen. Aber der dritte Bursche ging an die Eiche und holte nun auch den dritten Topf mit Goldgeld hervor. Dann ging er frohgemut nach Hause. Bald darauf erbaute er sich ein neues Haus, nahm sich eine Frau und lebte glücklich, aber von dem gefunden Geld erzählte er keinem Menschen etwas. Er war schon seit zwölf Jahren verheiratet, aber noch immer wusste außer ihm selbst niemand, wie er zu seinem Reichtum gekommen war. Eines Tages sprach seine Frau zu ihm: "Lieber Mann, nun lebe ich schon seit zwölf Jahren mit dir, aber noch immer hast du mir nicht erzählt, auf welche Weise du so reich geworden bist. Die Leute erzählen dies und jenes, aber sag du mir die Wahrheit!" Da erzählte der Mann seiner Frau, wie er reich geworden war und dass er zwei andere Schatzgräber und den Teufel selbst überlistet hatte. Als der Mann seine Geschichte beendet hatte, begann jemand draußen vor dem Fenster mit unguter Stimme zu schreien: "Gib mir meine Töpfe zurück! Zwölf Jahre schon werde ich mit eisernen Ruten geschlagen, weil ich das Geld nicht bewachen konnte!" Der Mann warf die leeren Töpfe zur Tür hinaus. Der Teufel ergriff die Töpfe und rannte zur Hölle, aber der Mann und seine Frau lebten glücklich bis an ihr Lebensende.
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