Das Geld bekommt derjenige, für den es bestimmt ist

From Pasakas un teikas
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Nicht weit von unserem Hof entfernt steht eine alte Birke. Sie steht ganz allein mitten auf einer Wiese. Früher, als ich noch ein kleiner Junge war und bei meinem Vater lebte, habe ich Vieh gehütet. In der Mittagszeit, nachdem ich das Vieh in den Stall getrieben hatte, eilte ich zur Wiese, durch die ein kleiner Bach floss, um zu angeln, und hatte nur noch Fische im Kopf. Als ich einmal aufblickte, sah ich neben der alten Birke ein großes Feuer. Vor Angst ließ ich meine Angelrute und den Fischeimer zurück und rannte nach Hause. Als ich zurückblickte, sah ich noch immer ein helles Feuer neben der alten Birke. Zu Hause berichtete ich meinem Vater, dass die alte Birke brenne. Der Vater folgte mir, aber das Feuer war nicht mehr zu sehen, auch keine Spuren einer Brandstelle konnten entdeckt werden. Auf dem Heimweg erzählte mein Vater mir über die alte Birke. Er sagte: Als Großvater noch lebte, haben wir ebenfalls ein solches Feuer gesehen und damals geschah es oft. Wir glaubten, dass dort Geld vergraben sei. Zusammen mit zwei Helfern aus der Nachbarschaft machten wir uns auf den Weg, um unter den Wurzeln der Birke zu graben. Nachdem wir ein tiefes Loch ausgegraben hatten, fanden wir ein kleines Kästchen, das mit Goldgeld gefüllt war. Das hielten wir für ein großes Glück, aber später zeigte sich, dass an dem fremden Geld mehr Unglück als Glück klebte. Sowohl unsere als auch die Kühe der Nachbarn wurden krank. Da kamen wir auf den Gedanken, dass das gefundene Geld daran schuld sein könnte. Wir vergruben es so schnell wie möglich wieder an der alten Stelle. Und bald darauf wurden alle Kühe wieder gesund.

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