Das Geld bekommt derjenige, für den es bestimmt ist

From Pasakas un teikas
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Eines Nachts gruben zwei Männer an dem sogenannten Geldstein (im Pārkalne-Wald in der Oberförsterei von Smiltene) nach Geld. Sie wollten das Geld ausgraben, das im Kriege neben dem großen Stein vergraben worden sein sollte. Sie hatten bereits eine tiefe Grube ausgehoben, als der eine Mann plötzlich sagte: "Hörst du, wie da unten Hähne krähen!" "Gehen wir nach Hause, sonst kann es uns noch schlimm ergehen!" sagte der andere Mann. Beide ergriffen ihre Spaten und eilten nach Hause. Dort hatten beide Frau und Kind. Die waren inzwischen blau und schwarz geworden. Da begannen sie ihre Frauen und Kinder zu reiben und zu massieren, so dass sie bald wieder gesund wurden. So haben die beiden Männer das Geld damals nicht bekommen. Da erschien eines Tages ein Schlaukopf aus Startēne in einem eisenbeschlagenen Wagen, welche es in dieser Gegend noch gar nicht gab. Jener Mann grub das Geld in der Johannisnacht aus. Am nächsten Morgen sah man die Wagenspur seiner eisenbeschlagenen Räder, die zu dem Stein hin- und von ihm wegführten.

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